Die Lage in der Ukraine ist weiterhin angespannt, besonders nach einem verheerenden Drohnenangriff, bei dem am 1. Februar 2026 zwei Menschen in Dnipro starben. Laut vienna.at handelte es sich um einen Mann und eine Frau, die durch den Angriff getötet wurden. Militärgouverneur Olexander Hanscha berichtete über das Feuer, das aus einem zerstörten Haus aufstieg, sowie über Schäden an zwei weiteren Gebäuden. Die ukrainischen Luftstreitkräfte meldeten insgesamt 90 Drohnenangriffe seitens Russland, wobei es in Dnipro zu gut einem Dutzend direkten Einschlägen kam.
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland vorgeworfen, gezielt die Logistik und die Verbindungen zwischen Städten und Gemeinden zu zerstören. Dies ist Teil einer breiteren Strategie, die in der vergangenen Woche mehr als 980 Drohnenangriffe, sowie fast 1.100 gelenkte Bomben und zwei Raketenangriffe umfasst. Trotz eines vorübergehenden Verzichts Russlands auf Angriffe gegen ukrainische Energieanlagen, der in einem Abkommen mit US-Präsident Donald Trump festgehalten wurde, sind Drohnenangriffe weiterhin an der Tagesordnung. Tagesschau.de berichtete zudem über einen schwer verletzten Zivilisten in der Region Cherson sowie Verletzungen in einer Entbindungsklinik in Saporischschja.
Fortdauernder Konflikt
Währenddessen bleibt die Zivilbevölkerung stark gefährdet, da Russlands Drohnenkrieg zunehmend auf nicht-militärische Ziele abzielt. ZDF hebt hervor, dass Zivilisten im Osten und Süden der Ukraine regelrecht verfolgt und sogar in offener Straße attackiert werden. Diese Entwicklung ist alarmierend, insbesondere angesichts der Tatsache, dass im Oktober 2024 ein ziviler Helfer während einer Evakuierung durch einen Drohnenangriff getötet wurde und die Situation sich in diesem Jahr weiter verschärft hat.
Die ukrainischen Streitkräfte brauchen dringend Unterstützung in dieser kritischen Phase des Konflikts. Sie haben in den letzten Jahren verschiedene Technologien entwickelt, um dem Drohnenkrieg entgegenzuwirken, darunter Kamikazedrohnen, die den Artilleriemangel ausgleichen sollen. Um vor russischen Angriffen zu schützen, setzen sie Störgeräte und Anti-Drohnen-Netze ein, die auf strategischen Straßen installiert werden.
In Kiew dauern die Arbeiten zur Wiederherstellung der Heizungs- und Stromversorgung nach einem Blackout an. Am Sonntagmorgen waren rund 1.000 Häuser ohne Wärmeversorgung, nachdem zuvor 3.500 Haushalte betroffen waren. Trotzdem ist die Hoffnung, dass die Energieinfrastruktur schnell wiederhergestellt werden kann.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Situation in der Ukraine weiterhin dramatisch bleibt, während der Beschuss durch russische Drohnen unvermindert anhält und die Zivilbevölkerung in akuter Gefahr ist.