Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran bleibt angespannt, während neue Verhandlungen zwischen den beiden Ländern im Oman beginnen. US-Vizepräsident JD Vance hat in diesem Kontext betont, dass die USA mehr an einem Atomdeal als an einem Umsturz der iranischen Führung interessiert sind. Er erklärte, dass die Entscheidung, das Regime zu stürzen, einzig dem iranischen Volk überlassen bleiben sollte. Dies berichtet oe24.

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump verfolgt jedoch, so Vance weiter, das Ziel, dass der Iran keine Atomwaffen besitzt. Trump erwägt Medienberichten zufolge, einen weiteren Flugzeugträger in die Region zu senden, um den Druck auf Teheran zu erhöhen. Es wird klar, dass die USA alle Optionen, einschließlich militärischer Maßnahmen, offenhalten. Vance erklärte, Trump arbeite kontinuierlich an einem Abkommen mit dem Iran, das den Besitz von Atomwaffen ausschließt.

Neue Verhandlungsrunde im Oman

Am Freitag begannen in Oman neue Verhandlungen zwischen Vertretern aus Teheran und Washington unter strengen Sicherheitsvorkehrungen. Diese Gespräche sind die ersten seit dem US-Eingreifen im Juni 2025 im Konflikt zwischen Israel und Iran. Die Verhandlungen wurden zunächst positiv bewertet, auch wenn die Spannungen durch neue US-Sanktionen und die Entsendung US-amerikanischer Militärschiffe zunehmen. Der Iran hat betont, dass er für sein „friedliches Atomprogramm“ einen hohen Preis gezahlt hat und dass die Gespräche ausschließlich sein Atomprogramm betreffen sollten.

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat außerdem das Recht des Landes zur Urananreicherung hervorgehoben, auch im Kriegsfall. Diese Rhetorik könnte die Verhandlungen belasten. Iran sucht zwar keinen Krieg, hat jedoch seine militärische Bereitschaft betont. Laut Zeit wird das iranische Raketenprogramm nicht Gegenstand von Verhandlungen sein.

Regionale Spannungen und militärische Signale

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran werden durch Vorwürfe über die Unterstützung regionaler Milizen und Waffenlieferungen an Russland zusätzlich angeheizt. Westliche Staaten werfen dem Iran vor, nach Atomwaffen zu streben, was Teheran entschieden zurückweist. Die Darstellung des Irans als das einzige Land ohne Atomwaffen, das Uran auf 60 Prozent anreichert, verdeutlicht die internationale Besorgnis über das iranische Atomprogramm.

In diesem komplexen geopolitischen Spiel bleibt abzuwarten, ob die aktuellen Verhandlungen zu einer Deeskalation der Spannungen führen können, während die USA weiterhin auf die Nichteignung von Atomwaffen im Iran pochen. Die nächsten Tage könnten entscheidend dafür sein, wie sich die Beziehungen zwischen Teheran und Washington entwickeln.