Massive Drohnenangriffe auf Kiew: Tote und Verletzte bei Nacht-Alarm!

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Russland greift Kiew erneut an: acht Tote, darunter Kinder. Präsident Selenskyj fordert internationale Reaktionen und neue Sanktionen.

Russland greift Kiew erneut an: acht Tote, darunter Kinder. Präsident Selenskyj fordert internationale Reaktionen und neue Sanktionen.
Russland greift Kiew erneut an: acht Tote, darunter Kinder. Präsident Selenskyj fordert internationale Reaktionen und neue Sanktionen.

Massive Drohnenangriffe auf Kiew: Tote und Verletzte bei Nacht-Alarm!

In der Nacht zum 28. August 2025 hat Russland Kiew erneut mit massiven Drohnen- und Raketenangriffen überzogen. Laut Bürgermeister Vitali Klitschko wurden vier Menschen getötet, darunter zwei Kinder, und mindestens 38 weitere verletzt. Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht von mindestens acht Toten, zu denen auch ein Kind gehört. Die Angriffe führten zu erheblichen Schäden an Gebäuden, darunter zwei mehrstöckige Wohnhäuser, in denen viele Bewohner eingeschlossen sind.

Rettungsmannschaften sind im Einsatz, um nach den eingeschlossenen Menschen zu suchen. Selenskyj äußerte sein Beileid für die Opfer und warnte, dass möglicherweise noch weitere Personen unter den Trümmern liegen könnten. Der Militärgouverneur Tymur Tkatschenko bezeichnete den Angriff als massive Attacke des „russischen Terrorstaates“. Er und Selenskyj kritisierten Russlands Handlungen, die statt Friedensverhandlungen auf militärische Gewalt setzen.

Internationale Reaktionen und die gegenwärtige Situation

Selenskyj forderte internationale Reaktionen, insbesondere von China, und sprach sich für neue Sanktionen gegen Russland aus. Er betonte, dass Moskau für die Angriffe zur Verantwortung gezogen werden muss. Der ukrainische Präsident hat zudem die anhaltenden Angriffe in anderen Städten wie Sumy, Dnipro und Saporischschja bestätigt, wo ebenfalls Luftalarm herrschte.
Russland verstärkte seine offensive Taktik mit mehreren Wellen von Kampfdrohnen, Hyperschallraketen und Marschflugkörpern, während ukrainische Streitkräfte auch gegen Ölraffinerien in Russland vorgehen. So kam es zu einem Brand in einer Raffinerie in Nowokuibyschewsk, die nach einem ukrainischen Drohnenangriff ausbrach.

Über weite Teile der Ukraine wurde Luftalarm ausgelöst, und zahlreiche Bürger wurden in Schutzräume evakuiert, darunter auch Menschen aus Gebieten fernab der Frontlinie. Berichten zufolge hat die ukrainische Luftwaffe im Rahmen dieser Angriffe 88 russische Drohnen abgeschossen, während 128 verloren gingen. Diese Angriffe werden als der größte Drohnenangriff seit Beginn des Krieges eingestuft.
Zusätzlich äußerte der ehemalige Außenminister Dmytro Kuleba Skepsis bezüglich eines möglichen Friedens nach den jüngsten diplomatischen Gipfeln in Alaska und Washington. Kuleba bemerkte, dass Putin direkte Treffen mit Selenskyj meidet und optimistisch an einen Sieg glaubt.

Politische Dimensionen und zukünftige Perspektiven

Die US-Regierung erhöht den Druck auf Russland, inklusive mögliche neue Sanktionen, falls keine Fortschritte in den Verhandlungen erzielt werden. Gleichzeitig beabsichtigt die EU, ein neues Sanktionspaket gegen Russland zu schnüren, um den Druck weiter zu verstärken. Derweil zeigt eine Mehrheit der US-Bürger Unterstützung für Sanktionen gegen Russlands Handelspartner.
Die ukrainischen Regierungsvertreter führen Gespräche mit US-Vertretern, um strategische Unterstützung zu gewährleisten. Die politische Landschaft wird von der Erwartung geprägt, dass ein positiver Wandel im Kriegsgeschehen notwendig ist, um den Konflikt zu beenden.

In den letzten Wochen nahmen bedeutende Politiker, darunter Putin und Kim Jong Un, an Militärparaden in Peking teil, was die geopolitische Situation weiter kompliziert. Die ukrainischen Angriffe auf die Krim, insbesondere die Explosionen in Sewastopol und Jewpatorija, zeigen die Entschlossenheit der Ukraine, die von Russland besetzten Gebiete nicht unberührt zu lassen.

Mit dem fortwährenden Konflikt, der seit über dreieinhalb Jahren andauert, bleibt die humanitäre Situation in der Ukraine kritisch. Es bleibt abzuwarten, wie die internationale Gemeinschaft reagieren wird und ob sich die Hoffnung auf Frieden in absehbarer Zeit verwirklichen lässt.