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OpenAI bringt KI-Videogenerator Sora in Europa: Revolution oder Risiko?

Die Welt der Künstlichen Intelligenz erlebt derzeit einen rasanten Wandel! OpenAI hat seinen innovativen Videogenerator Sora jetzt auch in der EU, Großbritannien sowie in der Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein freigegeben. Ab sofort können Nutzerinnen und Nutzer in diesen Regionen mit einem Pro- oder Plus-Konto Videos mit einer Länge von bis zu 20 Sekunden aus Text-, Foto- oder Videoeingaben erstellen. Wie die Krone berichtet, wurde Sora bereits im Dezember 2024 in den USA eingeführt, wobei der späte Start in Europa auf strengere Regulierungen zurückzuführen sei. Dies stellt einen ganz neuen Schritt in der digitalen Kreativität dar, auch wenn Sora, wie OpenAI-Chef Sam Altman eingeräumt hat, noch einige technische Schwächen aufweist.

In einem parallelen Schritt hat nun auch Adobe mit der Einführung des Firefly Video Modells in die Welt der KI-Videoerstellung eingegriffen. Laut eWeek bietet Adobe ein effizienteres Tool an, das speziell für professionelle Filmemacher und Videoredakteure entwickelt wurde. Im Gegensatz zu Sora, das eigenständig Videoclips generiert, ermöglicht Firefly die Verbesserung oder Bearbeitung bestehender Szenen und bietet Funktionen zum Füllen von Lücken in Clips. Während OpenAI Videos bis zu 20 Sekunden lang erfassen kann, beschränkt sich Adobe derzeit auf fünfsekündige Clips in 1080p-Auflösung.

Professionelle Nutzung und Sicherheit

Ein wichtiger Unterschied besteht in Adobes strikter Haltung zum Thema Urheberrecht. Das Firefly Video Modell ist ausschließlich auf lizenzierten Inhalten trainiert, sodass Nutzer die generierten Videos ohne rechtliche Sorgen in kommerziellen Projekten einsetzen können. Dies wurde von Adobe unterstrichen, als sie betonten, dass ihre Lösung „IP-freundlich und kommerziell sicher“ sei. Zu den weiteren Funktionen gehören das Einbetten von Content Credentials, die Transparenz und Verifikationsmöglichkeiten unterstützen. Adobe plant zudem eine gestaffelte Preisstruktur, die verschiedenen Nutzerbedürfnissen gerecht wird, und ergänzt so sein Angebot an KI-Werkzeugen.

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Mit dieser Entwicklung verdeutlichen sowohl OpenAI als auch Adobe ihre Ambitionen im Wettbewerb um die dominierenden KI-Videoanwendungen, wobei hochwertige Ergebnisse und die Integration in bestehende Arbeitsabläufe für professionelle Nutzer im Vordergrund stehen.

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Genauer Ort bekannt?
Krone, Österreich
Beste Referenz
krone.at
Weitere Quellen
eweek.com

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