Trans-Frau im UK wegen sexueller Übergriffe verurteilt, Gender nicht offenbart

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Eine transgender Frau aus dem Vereinigten Königreich wurde wegen sexueller Nötigung verurteilt, nachdem sie ihrem männlichen Partner ihren Geschlechtsstatus nicht offengelegt hatte. Dies wirft bedeutende Fragen zu Zustimmung und LGBTQ-Rechten auf.

Eine transgender Frau aus dem Vereinigten Königreich wurde wegen sexueller Nötigung verurteilt, nachdem sie ihrem männlichen Partner ihren Geschlechtsstatus nicht offengelegt hatte. Dies wirft bedeutende Fragen zu Zustimmung und LGBTQ-Rechten auf.
Eine transgender Frau aus dem Vereinigten Königreich wurde wegen sexueller Nötigung verurteilt, nachdem sie ihrem männlichen Partner ihren Geschlechtsstatus nicht offengelegt hatte. Dies wirft bedeutende Fragen zu Zustimmung und LGBTQ-Rechten auf.

Trans-Frau im UK wegen sexueller Übergriffe verurteilt, Gender nicht offenbart

Eine Transgender-Frau wurde in Großbritannien schuldig gesprochen, einen männlichen Partner sexuell angegriffen zu haben, weil sie ihm ihren Geschlechtsstatus nicht offenbart hatte. Dadurch konnte er nicht in die sexuelle Aktivität einwilligen, berichteten britische Staatsanwälte am Freitag.

Details des Vorfalls

Ciara Watkin, 21, hatte im Juni 2022 über die soziale Plattform Snapchat Kontakt zu dem ebenfalls 21-jährigen Mann aufgenommen. Währenddessen führte sie sexuelle Handlungen mit ihm durch, ohne ihm zu offenbaren, dass sie transgender ist.

Die Tat im Kontext

Die Crown Prosecution Service erklärte, dass Watkin dem Mann mitgeteilt habe, sie sei menstruierend, was bedeutete, dass er sie nicht unterhalb der Taille berühren dürfe. Einige Tage später trafen die beiden erneut aufeinander. Danach blockierte Watkin den Kontakt, bis sie schließlich wieder den Austausch von Nachrichten aufnahm, in denen sie ihm offenbarte, dass sie transgender sei und männliche Geschlechtsorgane habe.

Reaktionen und Auswirkungen

„Es ist aus den Beweisen in diesem Fall klar, dass Watkin vor der sexuellen Aktivität mit dem Opfer keine Versuche unternommen hat, ihn über ihren Geschlechtsstatus zu informieren“, erklärte Senior Crown Prosecutor Sarah Nelson. Der Opfer habe im Polizeiverhör deutlich gemacht, dass er nicht an sexuellen Handlungen teilgenommen hätte, wenn er gewusst hätte, dass Watkin transgender ist. Diese Ereignisse hätten erhebliche Auswirkungen auf sein psychisches Wohlbefinden gehabt.

Urteil und Konsequenzen

Watkin, wohnhaft in Stockton-on-Tees im Nordosten Englands, hatte die Falschaussage eingeräumt. Ihre Anwälte argumentierten während des Prozesses, dass es dem Mann „offensichtlich“ gewesen wäre, dass sie biologisch nicht weiblich war. Sie wurde wegen zweier Fälle von sexuellem Übergriff sowie einer Anklage wegen gewaltsamen Eindringens verurteilt. Das Urteil wird am 10. Oktober verkündet.