SPÖ warnt: FPÖ-Kürzungen gefährden die Menschen in Neunkirchen!
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Seltenheim kritisiert Kürzungen durch die FPÖ und betont die Verantwortung der SPÖ für die Menschen.

SPÖ warnt: FPÖ-Kürzungen gefährden die Menschen in Neunkirchen!
Am 28. Oktober 2025 äußerte sich der SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim zu den jüngsten politischen Entwicklungen in Neunkirchen, wo sieben FPÖ-Mandatare von der Partei ausgeschlossen wurden. In seiner Stellungnahme forderte Seltenheim den FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz auf, weitere Ausschlüsse innerhalb der Partei zu prüfen. Diese Aufforderung kam, nachdem Seltenheim die FPÖ und deren Oppositionsverhalten auf Bundesebene scharf kritisierte.
Seltenheim brachte dabei konkrete Beispiele für die Kürzungen durch FPÖ-Politiker in verschiedenen Bundesländern vor. In Niederösterreich wurde das 100-Euro-Schulstartgeld von Landbauer gestrichen, während in der Steiermark der Jungfamilienbonus sowie die Eigenheimförderung durch Landeshauptmann Kunasek abgebaut wurden. Oberösterreich verzeichnete eine Kürzung der Wohnbeihilfe durch Haimbuchner, obwohl die Mieten um fast 80% gestiegen sind. In Salzburg wurde der Heizkostenzuschuss halbiert, was die wirtschaftliche Situation vieler Haushalte zusätzlich belastet.
Kritik an FPÖ-Führung und Gehaltserhöhungen
Seltenheim kritisierte zudem, dass FPÖ-Politiker in einer Zeit der sozialen Unsicherheit ihre Gehälter um 800 Euro erhöht haben. Dies wirft die Frage auf, wer tatsächlich in der FPÖ verbleiben darf und zeigt die Diskrepanz zwischen deren Entscheidungen und dem Wohl der Bürger. Er betonte abschließend, dass die SPÖ in der Regierung aktiv für die Menschen arbeitet, unter anderem durch Maßnahmen wie dem Mietpreis-Stopp für 2,7 Millionen Mieter*innen und Eingriffen am ungeregelten Mietmarkt. Auch die Ausweitung der Schwerarbeitspension auf Pflegeberufe für jährlich rund 1.000 zusätzliche Personen sei ein zentraler Aspekt der Sozialpolitik der SPÖ.
Wirtschaftliche Auswirkungen durch Cyberangriffe
Ein weiteres Thema, das aktuell für Aufregung sorgt, ist der massive Cyberangriff auf Jaguar Land Rover (JLR), der die britische Wirtschaft mit 1,9 Milliarden Pfund (ca. 2,55 Milliarden USD) belastet hat. Laut dem Bericht des Cyber Monitoring Centres (CMC) sind über 5.000 Organisationen in Großbritannien betroffen. JLR musste aufgrund des Angriffs die Produktion für fast sechs Wochen einstellen, was immense finanzielle Verluste nach sich zog. Täglich wurden etwa 1.000 Autos in den drei britischen Fabriken von JLR produziert, die nun wieder anlaufen, nachdem die Produktion Anfang Oktober wieder aufgenommen wurde.
Der CMC stuft diesen Vorfall als das wirtschaftlich schädlichste Cyber-Ereignis im Vereinigten Königreich ein. Bei JLR beliefen sich die Verluste geschätzt auf rund 50 Millionen Pfund pro Woche während des Stillstands. Die britische Regierung gewährte dem Unternehmen eine Kreditgarantie von 1,5 Milliarden Pfund zur Unterstützung der Zulieferer, um die Probleme in der Lieferkette zu bewältigen. Hochkarätige Hacks wie der Vorfall bei Marks & Spencer, der etwa 300 Millionen Pfund (400 Millionen USD) kostete, verdeutlichen die Dringlichkeit und die Risiken, mit denen Unternehmen in der digitalen Wirtschaft konfrontiert sind.
In diesen turbulenten Zeiten stehen sowohl die politische als auch die wirtschaftliche Lage unter Druck. Es bleibt abzuwarten, wie die beteiligten Parteien und Unternehmen auf die Herausforderungen reagieren werden.