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Musk gibt Trump auf: Tesla kämpft mit dramatischen Verkaufsrückgängen!

Elon Musk, der CEO von Tesla, hat kürzlich seine Beraterrolle bei Donald Trump aufgegeben, um sich stärker auf seine geschäftlichen Aktivitäten zu konzentrieren. Diese Entscheidung erfolgt in einem kritischen Moment für Tesla, das mit sinkenden Umsätzen und fallenden Aktienkursen zu kämpfen hat. Verbraucher zeigen zunehmend Widerstand gegen die Marke, was sich direkt auf die Verkaufszahlen auswirkt. Das Unternehmen gab bekannt, dass die Auslieferungen im letzten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um etwa 13 Prozent gefallen sind, mit insgesamt 336.681 ausgelieferten Fahrzeugen zwischen Januar und Ende März, was deutlich unter den Erwartungen der Analysten liegt. Die Aktie von Tesla fiel im vorbörslichen US-Handel um mehr als vier Prozent.

In der Europäischen Union (EU attestiert ein Rückgang der Neuzulassungen seit Jahresbeginn. Die Zahlen sind alarmierend: Im Januar und Februar sanken die Neuzulassungen von Tesla in der EU um 49 Prozent auf über 19.000 Fahrzeuge. Besonders drastisch sind die Rückgänge in Deutschland, wo die Neuzulassungen im Februar auf nur 1.429 Fahrzeuge fielen, und das im Vergleich zu 6.038 im Vorjahr. Auch in China ist der Absatz rückläufig; im März gab es ein Minus von mehr als elf Prozent.

Produktion und Marktveränderungen

Zusätzlich verzeichnete Tesla im ersten Quartal einen Produktionsrückgang. Während das Unternehmen in diesem Zeitraum 362.000 Fahrzeuge produzierte, bedeutete dies fast ein Viertel weniger als im Vorquartal. Die erforderliche Umstellung der Produktionslinien für das Model Y sorgte für einen mehrwöchigen Produktionsausfall. Analysten prognostizieren, dass die Verkaufszahlen die niedrigsten seit 2022 sein werden.

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Im Vergleich zum Vorjahr hat Tesla 2024 weltweit etwa 1,79 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, was einem leichten Rückgang von 1,1 Prozent entspricht. Ein erheblicher Teil der Verkäufe entfällt weiterhin auf die Modelle Model Y und Model 3, die 95 Prozent der Gesamtverkäufe ausmachen. Tesla bleibt der größte Hersteller von batteriebetriebenen Pkw, doch der chinesische Konkurrent BYD hat aufgeholt und könnte 2025 zur ernsten Bedrohung werden.

Öffentliche Wahrnehmung und Käuferverhalten

Die Herausforderungen von Tesla beschränken sich jedoch nicht nur auf Geschäftszahlen. Musks politisches Engagement und sein Verhalten haben zu einem Imageverlust geführt, der potenzielle Käufer abschreckt. Umfragen zeigen, dass ein Drittel der Tesla-Eigentümer in den Niederlanden über den Verkauf ihres Fahrzeugs nachdenkt. In Großbritannien würden etwa 60 Prozent der befragten Elektroauto-Besitzer wegen Musks Verhalten keinen Tesla kaufen.

Zusammengefasst steht Tesla vor erheblichen Herausforderungen. Während das Unternehmen immer noch einen bedeutenden Marktanteil hält, könnte der Verlust von Ansehen und Kundenzufriedenheit langfristige Auswirkungen auf die Verkaufszahlen und die Position im wachsenden Elektroautomarkt haben. Experten bleiben skeptisch, ob Musk und Tesla diese Krisen erfolgreich überwinden können.

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Weitere Quellen
merkur.de

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