Am Freitag, dem 9. Jänner 2026, findet in der Schweiz ein nationaler Trauertag zur Erinnerung an die Opfer der tragischen Brandkatastrophe in Crans-Montana statt. An diesem Tag wird der schrecklichen Ereignisse gedacht, die sich in der Silvesternacht in der Bar „Le Constellation“ ereigneten, wo 40 Menschen, darunter viele Jugendliche und junge Erwachsene, ihr Leben verloren. Die jüngsten Opfer waren nur 14 Jahre alt. Dies berichtet vol.at.

Die offizielle Gedenkfeier wird in Martigny abgehalten, wo rund 1.000 Gäste erwartet werden, darunter der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin sowie die Staatsoberhäupter von Frankreich und Italien, Emmanuel Macron und Sergio Mattarella. In ganz Schweiz sollen zur gleichen Zeit alle Kirchenglocken läuten, und die Bevölkerung wird aufgefordert, um 14:00 Uhr eine Schweigeminute einzulegen. Viele von den Verletzten, insgesamt 116 Menschen, hatten schwere Brandverletzungen erlitten, was die Tragik des Unglücks zusätzlich unterstreicht. Auch tagesschau.de hebt hervor, dass viele der Opfer aus der Region sowie aus dem benachbarten Frankreich und Italien stammen.

Ursache des Brandes und Ermittlungen

Ermittlungen der Walliser Staatsanwaltschaft haben ergeben, dass ein Feuerwerksgerät, welches als Partykracher genutzt wurde, vermutlich eine Schaumstoffverkleidung an der Decke der Bar entzündet hat. Die Betreiber der Bar, ein französisches Ehepaar, müssen sich diesen Freitag in Sitten erstmals vor der Justiz verantworten. Ihnen wird fahrlässige Tötung, Körperverletzung und Brandstiftung vorgeworfen. Besonders besorgniserregend ist, dass es in der Bar seit 2019 keine Brandschutzkontrollen gegeben hatte, wie die Gemeinde selbst eingeräumt hat, was die Tragödie noch verstärkt. Laut zeit.de sind die Bar-Betreiber bereit, mit den Ermittlern zusammenzuarbeiten, um die genauen Umstände zu klären.

Das Unglück hat nicht nur die betroffenen Familien, sondern das gesamte Land erschüttert. Die Trauerfeier wird eine wichtige Gelegenheit sein, um den Opfern zu gedenken und die Trauer gemeinsam zu teilen. Mit dieser Gedenkaktion wird der Schweiz auch ein starkes Gefühl der Solidarität und des Mitgefühls für die Betroffenen und deren Angehörige ausgesprochen.