Am 3. Februar 2026 erlebte die Stadt Sanary-sur-Mer in Südfrankreich einen schockierenden Vorfall, als ein 14-jähriger Schüler während des Unterrichts seine 60-jährige Kunstlehrerin mit einem Messer angriff. Der Junge stach der Lehrerin zwei Mal in den Bauch und einmal in den Arm, was zu schweren Verletzungen führte. Details zu dem Vorfall wurden von verschiedenen Quellen, unter anderem von der Kleinen Zeitung, bereitgestellt.

Die Staatsanwaltschaft von Toulon, vertreten durch Raphaël Balland, bestätigte die Festnahme des Schülers, der nun wegen versuchten Mordes im Polizeigewahrsam ist. Der Grund für den Angriff bleibt momentan unklar, jedoch gab es Berichte über Spannungen zwischen dem Schüler und der Lehrerin, die in der Vergangenheit beschrieben wurden. Der französische Bildungsminister Édouard Geffray äußerte sein Mitgefühl für das Opfer, dessen Familie sowie die Schulgemeinschaft.

Kontext und Vorfälle der letzten Jahre

In den letzten Jahren hat es in Frankreich zunehmend brutale Angriffe von Minderjährigen auf Lehrer und Mitschüler gegeben. Im vergangenen Jahr kam es zu einem besonders tragischen Vorfall, bei dem ein 14-Jähriger eine 31-jährige Schulassistentin in Nogent erstach. Im April 2026 verletzte ein Schüler in Nantes mehrere andere Schüler und tötete ein Mädchen bei einer Messerattacke. Diese Ereignisse werfen ein alarmierendes Licht auf die Sicherheit in französischen Schulen und die Herausforderungen, vor denen das Bildungssystem steht.

Zusätzlich erinnern sich Pädagogen an den gewaltsamen Tod des Geschichtslehrers Samuel Paty, der 2020 von einem jungen Islamisten ermordet wurde. Solche Vorfälle haben in der Gesellschaft einen tiefen Eindruck hinterlassen und verdeutlichen die Notwendigkeit, die Situation in Schulen ernsthaft zu überprüfen und Maßnahmen zum Schutz von Lehrern und Schülern zu ergreifen.

Der Präsident der Republik, Emmanuel Macron, wird über den Gesundheitszustand der verletzten Lehrerin informiert, während die Ermittlungen zu den genauen Umständen des heutigen Vorfalls weitergehen. In einer Zeit, in der die Sicherheit an Schulen ebenfalls in den Fokus rückt, hoffen viele auf eine schnelle Aufklärung und effektive Maßnahmen zur Prävention solcher Angriffe in der Zukunft. Weitere Informationen zu diesem Vorfall sind auch auf der Website von Spiegel und Heute verfügbar.