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E-Autos im Aufwind: Norwegen plant radikalen Ausstieg aus Verbrennern!

Die Zahl der Neuzulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen in Europa nimmt rasant zu. Diese Entwicklung wird von politischen Maßnahmen und dem wachsenden Angebot an Ladeinfrastruktur unterstützt. Insbesondere Norwegen strebt an, ab 2025 keine Neuwagen mit Verbrennungsmotor mehr zuzulassen. Die Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität haben bereits jetzt zu einem beeindruckenden Anstieg des Anteils reiner Elektroautos bei Neuzulassungen geführt.

Im Jahr 2024 lag der Anteil reiner Elektroautos in Norwegen bei fast 90 Prozent, während konventionelle Diesel- und Benzinfahrzeuge nur 4 Prozent ausmachten. In Oslo sind mittlerweile nahezu die Hälfte aller Autos elektrisch. Zur Unterstützung dieser Transformation hat das Parlament in Norwegen bereits 2017 das Ziel formuliert, ab 2025 ausschließlich Elektrofahrzeuge zulassen zu wollen.

Wachstum der Ladeinfrastruktur

Der Bedarf an Ladepunkten wächst parallel zur Zunahme von Elektrofahrzeugen. In Norwegen stehen in der Hauptstadt Oslo 1.000 Schnelladesäulen, 2.500 konventionelle Ladestationen sowie 80.000 Ladepunkte auf Privatgrundstücken zur Verfügung. Dies zeigt das Engagement der Politik, Elektromobilität aktiv zu fördern. Käufer von Elektroautos profitieren nicht nur von steuerlichen Vorteilen, sondern konnten lange Zeit auch gratis auf Fähren fahren, auf Busspuren verkehren und ohne Mautgebühren reisen.

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In anderen europäischen Ländern wie Frankreich zeigt sich ebenfalls ein positives Wachstum. Die Eröffnung der größten Ladestation von Fastned in Frankreich, die bis zu 180.000 Fahrzeuge pro Tag versorgen kann, ist ein Beispiel für den technischen Fortschritt und die Bemühungen, die Ladeinfrastruktur auszubauen. Die Notwendigkeit, die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge kontinuierlich zu erweitern, wird in Expertenkreisen betont.

Das Verhältnis von Elektroautonutzung und Ladepunkten

Die Verfügbarkeit von Ladepunkten hat sich in den letzten Jahren entscheidend verändert. Das Verhältnis der zugelassenen Elektroautos zu öffentlich zugänglichen Ladepunkten lag früher bei 10:1. Prognosen sehen hingegen bis 2030 ein Verhältnis von 20:1 vor, was durch den Anstieg privater Ladeinfrastruktur unterstützt wird. Der Fokus auf die Verbesserung der Ladeleistung der Fahrzeuge trägt ebenfalls zur Transformation bei. In urbanen Gebieten liegt das Verhältnis bei 14:1, während in suburbanen und ländlichen Gebieten Werte von 23:1 festgestellt werden.

Diese Entwicklungen sind auch ein Zeichen dafür, dass die Automobilindustrie in Europa unter Druck steht, schnell auf die wachsenden Anforderungen der E-Mobilität zu reagieren. Angesichts der wachsenden Konkurrenz aus anderen Ländern ist es entscheidend, dass Maßnahmen zur Förderung von Elektroautos und der Ladeinfrastruktur zügig ergriffen werden.

Die aktuelle Situation in Norwegen dient dabei als Testmarkt und Vorbild für andere europäische Länder, die ebenfalls die Weichen für eine nachhaltige und emissionsfreie Zukunft stellen wollen. Die Unterstützung von Elektrofahrzeugen durch verschiedene Anreize und der kontinuierliche Ausbau der Ladeinfrastruktur sind dabei von zentraler Bedeutung.

Für weitere Details besuchen Sie bitte die Artikel auf Ökonews, ecomento und ZDF.

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Genauer Ort bekannt?
Oslo, Norwegen
Beste Referenz
www2.oekonews.at
Weitere Quellen
ecomento.de

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