Am 16. Jänner 2026 fand im Rahmen des Para-Ski-Weltcups in Saalbach ein spannendes Super-G-Rennen statt. Die 18-jährige Elina Stary belegte dabei den zweiten Platz und bestätigte damit ihr aufsteigendes Talent im alpinen Skisport. Stary, die gemeinsam mit ihrem Guide Stefan Winter an den Start ging, zeigte eine starke Leistung. Lediglich die erfahrene Veronika Aigner war schneller; sie sicherte sich den ersten Platz. Dritte wurde die Koreanerin Sara Choi. Es war erst Starys zweiter Super-G in ihrer Karriere, was ihren Erfolg umso bemerkenswerter macht. Sie äußerte sich nach dem Rennen glücklich über das Ergebnis und berichtete von Schwierigkeiten im oberen Teil der Strecke, während sie den technisch anspruchsvollen unteren Abschnitt gut meisterte. Die Speed-Strecke in Saalbach wurde als herausfordernder im Vergleich zur vorherigen Strecke in Steinach beschrieben.
In der Herrenwertung erzielte Thomas Grochar den besten Platz für Österreich, indem er den sechsten Platz in der Stehend-Wertung belegte. Nico Pajantschitsch folgte ihm auf dem achten Platz. Diese Ergebnisse geben dem österreichischen Team wertvolle Energie für die kommenden Weltcup-Bewerbe, die sich der großen Herausforderungen des internationalen Para-Skisports stellen.
Wettkampfsituation im Para-Ski-Alpin
Der Para-Ski-Alpin ist seit den Paralympischen Winterspielen 1976 in Örnsköldsvik (Schweden) ein fester Bestandteil des Wettkampfprogramms. Er bietet Athleten mit verschiedenen Behinderungen, darunter Amputationen, funktionale Einschränkungen und Sehbehinderungen, eine Wettkampfplattform. Sportler*innen, die Rollstühle nutzen, treten in Mono- oder Bi-Ski an, während Athleten mit Sehbehinderung mithilfe eines Guides starten, der vor ihnen fährt und Kommandos gibt.
Neben dem Super-G umfasst das alpine Programm bei den Paralympics auch Disziplinen wie Abfahrt, Super-Kombination, Slalom und Riesenslalom. Die Wettkampfregeln entsprechen größtenteils den Normen der FIS, mit speziellen Anpassungen zur Sicherstellung von Fairness und Sicherheit. Beispielsweise sind die Abfahrtspisten breiter und haben weniger große Sprünge.
In diesem Wettbewerb haben die Athleten zudem die Möglichkeit, ihre Zeiten in verschiedenen Kategorien zu vergleichen. So wird eine funktionelle Klassifizierung angewendet, die sich an einem Handicap-System orientiert. Athleten werden in drei Hauptkategorien eingeteilt: stehend, sitzend oder sehbehindert. Innerhalb jeder Kategorie gibt es unterschiedliche Startklassen, die sich je nach Schwere der Beeinträchtigung unterscheiden. Dies ermöglicht eine faire Konkurrenz und die Gewährleistung, dass jeder Sportler auf seine individuelle Weise herausgefordert wird.
Die faszinierende Welt des Para-Ski-Alpin bietet nicht nur spannende Wettkämpfe, sondern auch Einblicke in die beeindruckenden Leistungen der Athleten, die trotz ihrer Herausforderungen Großartiges leisten. Weitere Informationen zu den Sportarten und Ansprechpartner*innen sind über den Deutschen Behindertensportverband und die Website www.parasport.de bereitgestellt.