In der neuesten Folge der „Peter & Paul“-Sendung auf vibe, moderiert von Martin Rada und Peter Löbl-Brand, wird das Thema „Elektromobilität neu gedacht – vom Besitz zur flexiblen Nutzung“ behandelt. Gesprächspartner ist Paul Leitenmüller, CEO des Opinion Leaders Network. Die Aufzeichnung fand am neuen Standort von vibe im 23. Wiener Gemeindebezirk statt, wo jährlich rund 2.000 Elektroautos an Abonnenten übergeben werden. Rada hebt die Veränderung im Mobilitätsverständnis hervor: Der Fokus liegt nicht mehr auf Besitz, sondern auf Flexibilität, Transparenz und Freiheit.

Ein zentraler Aspekt der Diskussion ist das Motto von vibe: „all electric, all-inclusive“. Dieses Konzept steht für ein transparentes Angebot ohne versteckte Kosten. Löbl-Brand betont die wirtschaftlichen Vorteile des Abo-Modells, das es Unternehmen ermöglicht, Risiken auszulagern und die Kosten zu planen. Über 90 Prozent der Kunden von vibe sind B2B-Partner, die beiden Aspekten der Flexibilität und Einfachheit große Bedeutung beimessen. Durch gebrauchtes E-Fahrzeuge unter der Marke revibe sollen zudem neue Zielgruppen angesprochen werden.

Umstieg auf Elektromobilität

Das Abo-Modell von vibe stellt eine attraktive Option für die Elektrifizierung von Fuhrparks dar. Damit können Unternehmen auf elektrische Unternehmensmobilität umsteigen, ohne hohe Anfangsinvestitionen, Restwertrisiken oder umfangreichen Papierkram. Die Vorteile des Abo-Prinzips sind offensichtlich: Es reduziert die Komplexität bei Beschaffung, Betrieb und Umstieg auf E-Mobilität.

Das Angebot umfasst Laufzeiten von 6 bis 48 Monaten, wobei ein Modellwechsel während der Laufzeit und ein vorzeitiger Ausstieg möglich sind. Fuhrparkmanagementleistungen wie Wartung, Versicherung und saisonale Bereifung sind im monatlichen Fixpreis enthalten. Ein weiteres Plus sind zubuchbare Kilometerpakete, die die Kostenkontrolle erleichtern, und die Rückgabe der Fahrzeuge erfolgt nach klaren Richtlinien mit unabhängiger Begutachtung.

Die neuen digitalen Ökosysteme von vibe, wie „vibe x Tronity“, bieten Fuhrparkmanagern umfassende Einsicht und Kontrolle. Diese Systeme erweitern die Möglichkeiten zur Nutzung von E-Autos und ermöglichen beispielsweise Heimlade-Abrechnungen und Reporting-Funktionen. Die positive Resonanz, die Unternehmen wie Wintersteiger erfahren haben, zeigt, dass die Einführung von E-Autos durch Gehaltsumwandlung nicht nur logistische Herausforderungen bewältigt, sondern auch das Employer Branding verbessert.

Marktentwicklung und Nachhaltigkeit

Eine aktuelle Umfrage von Vergölst, FleetPartner und Statista beleuchtet die Mobilitätswende im Flottenmanagement. Obwohl der Anteil an Elektrofahrzeugen in Pkw-Flotten noch gering ist, planen viele Unternehmen, ihre Flotte auf alternative Antriebe umzustellen. 30 Prozent der befragten Firmen haben dies innerhalb eines Jahres vor, während 29 Prozent einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren anvisieren. Besonders bei Fuhrparkverantwortlichen mit mehr als 100 Fahrzeugen gibt es eine starke Tendenz zur vollständigen Elektrifizierung.

Die Umfrage zeigt auch, dass Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte für die Fuhrparkverantwortlichen von großer Relevanz sind. 83 Prozent bewerten diese Faktoren bei der Auswahl ihrer Partner als wichtig. Vor diesem Hintergrund gewinnt das Angebot von Anbietern wie Vergölst, die auf nachhaltige Produkte und umfassende Unterstützung bei der Umstellung auf Elektromobilität setzen, an Bedeutung. Mit über 450 Werkstattstandorten und dem Fokus auf ressourcenschonende Reifen, engagiert sich Vergölst seit 2019 auch in verschiedenen Umweltprojekten.

Zusammenfassend zeigt sich, dass das Abo-Modell von vibe nicht nur eine flexible Lösung für Unternehmen bietet, sondern auch als strategischer Treiber der Elektromobilität und Nachhaltigkeit im Fuhrparkmanagement fungiert. Das Unternehmen plant zudem eine Expansion nach Deutschland, nachdem es zwei österreichische Wettbewerber übernommen hat, um seine Marktposition weiter zu festigen.