US-Sicherheitsstrategie: Warnung vor Europas Untergang in 20 Jahren!
Die US-Sicherheitsstrategie warnt vor einer "zivilisatorischen Auslöschung" Europas. Deutschland reagiert zurückhaltend.

US-Sicherheitsstrategie: Warnung vor Europas Untergang in 20 Jahren!
Die US-Regierung hat eine neue globale Sicherheitsstrategie veröffentlicht, die weitreichende Konsequenzen für Europa und dessen geopolitische Ausrichtung ankündigt. In dem am 5. Dezember 2025 vorgestellten Dokument wird die Migrationspolitik der EU als ein prägendes Problem identifiziert, das den Kontinent grundlegend verändert und zukünftige Konflikte hervorrufen könnte. Die Strategie fordert, dass Europa „europäisch bleibt“ und die Geschichte sowie der Charakter der einzelnen Staaten gewahrt werden. Dies geschieht im Kontext eines optimistischen Ausblicks auf den wachsenden Einfluss patriotischer Parteien in Europa, der als positiver Wandel wahrgenommen wird, so berichtet Kleine Zeitung.
Die militärische Präsenz der USA in Europa soll reduziert werden, während gleichzeitig eine Verstärkung dieser Präsenz in Lateinamerika angestrebt wird, um die Vormachtstellung der USA in der Region wiederherzustellen. Wichtiger Punkt der neuen Strategie ist die Warnung vor einer möglichen „zivilisatorischen Auslöschung“ Europas innerhalb der nächsten 20 Jahre, sollte der aktuelle Kurs fortgeführt werden. Dies geschieht ohne nennenswerte Kritik an Russland, was von vielen Beobachtern als besorgniserregend angesehen wird.
Reaktionen aus Europa
Die Reaktionen auf die US-Strategie fallen unterschiedlich aus. Deutschlands Außenminister Johann Wadephul betont, dass Deutschland keine externen Ratschläge zur Meinungsäußerung oder Gesellschaftsorganisation benötigt und warnt vor den Problemen, die ein solches externes Eingreifen mit sich bringen könnte. Er erklärte weiter, dass Fragen der Meinungsfreiheit nicht Teil der sicherheitspolitischen Diskussion sind und kündigte an, die US-Sicherheitsstrategie „intensiv auszuwerten“. Wadephul bekräftigte zudem die Rolle der USA als wichtigen Verbündeten im NATO-Bündnis.
Es wird in verschiedenen Kreisen eine gewisse Besorgnis hinsichtlich der in der Sicherheitsstrategie angedeuteten Verschiebung der NATO-Politik hinsichtlich der „offenen Tür“. Die NATO selbst wollte sich zunächst nicht zu diesen Fragen äußern, was zusätzliche Unsicherheiten hervorrufen könnte, da vor allem europäische Staaten mehr in ihre Verteidigung investieren sollen, um den geänderten Anforderungen gerecht zu werden.
Ein Blick in die Zukunft
Insgesamt ist die neue US-Sicherheitsstrategie geprägt von einer aktiven Bildpolitik, die sowohl nationale Interessen im Rahmen der „America-First-Agenda“ priorisiert als auch einen klaren Fokus auf die politische Stabilität in Europa legt. Die Notwendigkeit, die Feindseligkeiten im Ukraine-Konflikt zu beenden, wird als zentrales Interesse der US-Regierung dargestellt. Diese Strategie könnte nicht nur Auswirkungen auf die transatlantischen Beziehungen haben, sondern auch auf die innere Stabilität und den zukünftigen Kurs der Europäischen Union. Die klare Forderung, eine Migrationskrise zu vermeiden und die „Massenmigration“ global zu stoppen, stellt eine Herausforderung für die EU dar, die bereits mit internen Spannungen kämpft.
Die besorgniserregenden Vorahnungen über die Zukunft Europas und die darauf basierenden Maßnahmen der USA werfen Fragen auf, wie sich die europäische Gemeinschaft in den kommenden Jahren entwickeln wird und ob sie sich den Herausforderungen in einer sich verändernden geopolitischen Landschaft anpassen kann. Die Zeit wird zeigen, ob die Optimismus hinsichtlich patriotischer Bewegungen in Europa berechtigt ist oder ob diese Entwicklungen tatsächlich zu einem weiteren Zerfall der europäischen Einheit führen werden.