Bei einem tragischen Vorfall während eines Spiels der Schweizer Super League kam ein 36-jähriger Zuschauer tödlich zu Schaden. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochabend, dem 19. Jänner 2026, im Stadion von Sion während der Partie zwischen dem FC Sion und dem FC Winterthur. Nach Angaben von vol.at stürzte der Mann gegen 21:45 Uhr von der Nordtribüne, spezifisch im Bereich der Westtreppe.
Rettungskräfte der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation (KWRO) leisteten sofort Erste Hilfe und transportierten den Verletzten ins Krankenhaus Sitten. Trotz der medizinischen Versorgung verstarb der Fan am Freitag aufgrund seiner schweren Verletzungen. Die Kantonspolizei Wallis bestätigte den Tod des Mannes am darauf folgenden Montag. Ermittlungen zur genauen Unfallursache wurden eingeleitet, wobei erste Erkenntnisse eine Dritteinwirkung ausschließen.
Umfang der Untersuchungen
Die Staatsanwaltschaft hat den Fall ebenfalls aufgegriffen, um die Umstände des tragischen Unfalls zu klären. In diesem Zusammenhang wird auch die allgemeine Sicherheit bei Sportveranstaltungen hinterfragt. Laut sicherheit.sport werden in Deutschland jährlich etwa 2 Millionen Sportverletzungen registriert, wobei Stürze häufig zu schweren Verletzungen führen. In den meisten Fällen sind das eigene Verhalten sowie mangelnde Fähigkeiten Hauptursachen für solche Unfälle.
Der Vorfall in Sion wirft ein Schlaglicht auf die Sicherheitsstandards in Sportarenen und die Notwendigkeit effektiver Unfallpräventionsmaßnahmen. Experten empfehlen vier wesentliche Handlungsfelder zur Unfallvermeidung: Basisübungen zur Prävention, Kräftigung und Stabilisation, Beweglichkeit und Mobilisation sowie sensomotorisches und Koordinationstraining.
In Anbetracht der Tragik des Geschehens sind nun nicht nur die unmittelbaren Sicherheitsvorkehrungen während der Spiele im Fokus, sondern auch die allgemeine Sensibilisierung für die Risiken, die mit dem Stadionbesuch verbunden sind. Fußballfans hoffen, dass Maßnahmen ergriffen werden, um solche Unfälle in Zukunft zu verhindern und die Sicherheit in den Stadien zu erhöhen.