Steinburg

Sicherheitsalarm in Bad Oldesloe: Zunahme der Straftaten schockt Bürger!

Sicherheit in Bad Oldesloe in Gefahr: Nach alarmierenden Kriminalitätsstatistiken von 2034 Straftaten im Jahr 2023 fordert die CDU mit Nachdruck Videoüberwachung und eine Sicherheitsanalyse, um den Bürgern endlich ein sicheres Gefühl zu geben, doch andere Fraktionen lehnen den Antrag ab!

Im Jahr 2023 wurden in Bad Oldesloe insgesamt 2034 Straftaten bei der Polizei angezeigt, was einer alarmierenden Zunahme von 12,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders besorgniserregend sind die deutlichen Anstiege bei Rohheitsdelikten (18,4 Prozent) und Gewaltkriminalität, die sogar um 97,4 Prozent angestiegen ist. Diese Zahlen zeigen, dass die Sicherheit der Bürger zunehmend in Gefahr ist.

Angesichts dieser Situation hat die CDU Bad Oldesloe nun die Initiative ergriffen, um die Sicherheit in der Stadt zu verbessern. Matthias Nordmann, der Vorsitzende der CDU, betont, dass die Sorgen der Bevölkerung bezüglich der Sicherheit ernst genommen werden müssen. "In den letzten Monaten wurde immer wieder deutlich, wie sehr das Thema Sicherheit die Menschen in unserer Stadt beschäftigt", sagt Nordmann. In Gesprächen mit Bürgern und eigenen Erfahrungen sei klar geworden, dass Handlungsbedarf besteht.

Sicherheitsanalyse und neue Maßnahmen

Um die Probleme anzugehen, will die CDU eine umfassende Sicherheitsanalyse in Auftrag geben. In der jüngsten Stadtverordnetenversammlung wurde ein Antrag über 50.000 Euro beschlossen, um diese Analyse durchzuführen. Die Gelder sollen im kommenden Nachtragshaushalt bereitgestellt werden. Nordmann erinnert an frühere Bemühungen wie einen "Runden Tisch" zum Thema Sicherheit, die jedoch nie zu konkreten Ergebnissen führten. Eine professionelle Analyse soll nun Klarheit schaffen und konkrete Maßnahmen ableiten.

Kurze Werbeeinblendung

Die Empfehlungen, die aus dieser Analyse resultieren, könnten beispielsweise Videoüberwachungen in öffentlichen Bereichen, verstärkte Kontrollen im Straßenverkehr sowie die Einrichtung von Messerverbotszonen umfassen. Diese Vorschläge sollen dazu dienen, potenzielle Gefahren zu identifizieren und präventiv dagegen vorzugehen.

Trotz der ablehnenden Haltung anderer Fraktionen zur Sicherheitsanalyse war die CDU enttäuscht über die mangelnde Unterstützung. Fraktionsvorsitzender Jörn Lucas äußerte sein Unverständnis darüber, dass polemische Gründe angeführt wurden, um der CDU einen politischen Erfolg zu verwehren. "Diese Haltung schadet der Stadt und ihren Bürgern", so Lucas. Dennoch zeigt er Optimismus, da einige Stimmen aus anderen Fraktionen bereits in die richtige Richtung deuten.

Folgeanträge und der Weg nach vorne

Die CDU plant, einen Antrag zur Videoüberwachung in Bad Oldesloe einzubringen. "Die Sicherheit der Bürger von Bad Oldesloe muss endlich systematisch und professionell angegangen werden", fordert Nordmann. Ein erster Schritt wäre die angesprochene Sicherheitsanalyse gewesen, die als Grundlage für gezielte Maßnahmen dienen sollte.

Die Diskussion über die Sicherheitslage in Bad Oldesloe hat an Fahrt aufgenommen, und die CDU setzt auf weitere Anträge, um die öffentliche Sicherheit zu stärken. Die Überwachung von öffentlichen Plätzen durch Kameras könnte, laut den Parteivorsitzenden, eine der Maßnahmen sein, die helfen würden, das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zu erhöhen. Dieses Vorgehen könnte dazu beitragen, den Anstieg der Kriminalität einzudämmen und das Vertrauen der Bürger in die Sicherheit ihrer Stadt wiederherzustellen.

Für weitere Details und Updates zu diesem Thema, siehe die aktuelle Berichterstattung auf www.shz.de.


Details zur Meldung

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"