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Der FC Barcelona steht erneut im finanziellen Schlingerkurs – und mitten in dieser Krise droht Dani Olmo, der für 55 Millionen Euro von RB Leipzig kam, eine unfreiwillige Winterpause. Wie die spanische Zeitung Laola1 berichtet, könnte der Offensivstar ab Januar nur noch von der Tribüne aus zusehen, nachdem der Klub die Registrierung des Spielers aufgrund massiver finanzieller Probleme nur für die erste Saisonhälfte sichern konnte.
Finanzielle Not und Vertragsklausel
Die prekäre Lage von Barcelona führt zu einem drängenden Dilemma. Präsident Joan Laporta erklärte, dass sie bei der Registrierung der Spieler an eine 1:1-Regel gebunden seien, die illustriert, wie nahe der Kultclub am Abgrund steht. Sollte Dani Olmo im Winter erneut nicht registriert werden können, hat er sich offenbar eine spezielle Klausel in seinen Vertrag einfügen lassen, die ihm eine ablösefreie Freigabe ermöglicht, wie Sport1 berichtet. Diese Entwicklung trifft Barcelona hart, da ein finanzielles Ausmaß von über 200 Millionen Euro durch neue Einnahmen notwendig ist, um den drohenden Supergau zu vermeiden.
Bisher konnte Olmo, trotz Verletzungsproblemen, in seinen Auftritten überzeugen und erzielte in zwei Einsätzen gleich zwei Tore, darunter das entscheidende für den 2:1-Sieg über Rayo Vallecano. Doch genauso wie Olmo steht auch das Schicksal des jungen Talents Pau Víctor auf der Kippe, dessen Registrierung ebenfalls unsicher erscheint. Hier zeigt sich die brenzlige Situation des FC Barcelona, der sich in einem Wettlauf gegen die Uhr befindet, um die nötigen Mittel zu mobilisieren.
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