
Das Tauziehen um die Spielberechtigung von Dani Olmo beim FC Barcelona hat ein Ende gefunden. Das oberste Sportgericht Spaniens hat der Lizenzierung von Olmo und Pau Víctor zugestimmt, nachdem beide Spieler sowie der Verein Rechtsmittel gegen die anfängliche Verweigerung der Spielgenehmigung eingelegt hatten. Dies berichtet Laola1.
Der Streit über die Registrierung von Dani Olmo steht in engem Zusammenhang mit den finanziellen Schwierigkeiten des FC Barcelona. Der Klub war zunächst nicht in der Lage, eine Lösung zur Registrierung der Spieler zu finden. Diese Probleme blieben nicht unbemerkt und führten zu einer neuen Untersuchung der spanischen La Liga, die dem FC Barcelona vorwarf, wissentlich gegen das Financial Fairplay verstoßen zu haben. Laut Sky Sport gibt es Zweifel an den Einnahmen durch den Verkauf von VIP-Logen im Camp Nou, die angeblich einen arabischen Investmentfonds 100 Millionen Euro gekostet haben.
Schwierigkeiten bei der Registrierung
Die Richter entschieden, dass der Überwachungsausschuss, der im Rahmen des Koordinierungsabkommens zwischen RFEF und La Liga tätig ist, nicht die Befugnis hatte, die Lizenzen zu verweigern. Ein endgültiges Verbot der Spielgenehmigung hätte einen ablösefreien Abgang von Olmo zur Folge gehabt und den Klub mit über 260 Millionen Euro belastet, was zusätzliche Turbulenzen in den finanziellen Angelegenheiten des Klubs nach sich gezogen hätte.
Dani Olmo war im Sommer 2024 von RB Leipzig nach Barcelona für 55 Millionen Euro gewechselt und unterschrieb einen Vertrag bis 2030. Der 26-Jährige hat Anspruch auf sein volles Gehalt. Die Unsicherheiten um seine Registrierung zeigen, wie angespannt die Situation beim FC Barcelona ist, zumal der Verein bis Ende 2024 und Anfang 2025 über kein ausreichendes Guthaben oder Registrierungskapazität für Olmo und Pau Víctor verfügte.
Der Weg zur Lösung
Der Durchbruch bei der Registrierung kam unmittelbar durch die finanziellen Arrangements, die im Rahmen des Verkaufs der VIP-Logen getroffen wurden. Diese wurden jedoch von der La Liga als potenzielles finanzielles Fehlverhalten angesehen. Laut der Liga gibt es Bedenken, dass die Einnahmen aus dieser Vereinbarung nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung des Klubs zu finden sind, was die Fragen zur finanziellen Transparenz des FC Barcelona weiter verstärkt.
In der sich zuspitzenden Situation bleibt unklar, wie der Klub in der Zukunft mit seinen finanziellen Herausforderungen umgehen wird. Die spanische Liga hat ihren Kampf gegen die Spielgenehmigung von Olmo fortgesetzt, was zu einem komplizierten Umfeld für einen der größten Klubs in Europa führt.
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