Stadt Halle sichert 1,1 Millionen Euro für Suchtberatung 2025!

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Der Stadtrat Halle beschließt, Suchtberatung mit 1,1 Millionen Euro zu fördern, trotz geplanter Kürzungen. Prävention bleibt wichtig.

Stadt Halle sichert 1,1 Millionen Euro für Suchtberatung 2025!

Stand: 31.10.2024 12:40 Uhr

In Halle wird die finanzielle Unterstützung für Suchtberatung und -prävention nicht gekürzt! Der Stadtrat hat am Mittwochabend entschieden, die Zuschüsse für die Beratungsstellen im kommenden Jahr auf stolze 1,1 Millionen Euro aufzustocken. Ursprünglich war eine drastische Reduzierung auf nur 967.000 Euro geplant, doch diese Kürzung wurde mit überwältigender Mehrheit abgelehnt!

Katharina Kohl von der SPD-Fraktion warnte eindringlich vor den Folgen einer solchen Kürzung. Sie betonte gegenüber MDR SACHSEN-ANHALT, dass eine Streichung von Mitteln für die Suchtprävention gleichbedeutend mit dem Verlust einer wichtigen Stelle wäre. „Es gibt nur eine Sache, die teurer ist als Prävention – keine Prävention!“, erklärte Kohl und hob hervor, dass der Bedarf an Unterstützung enorm ist. Besonders bei Kindern und Jugendlichen nehmen Probleme wie Glücksspiel- und Mediensucht alarmierend zu, neben den klassischen Drogen- und Alkoholsuchtfragen.

Wichtige Entscheidung für die Zukunft

Die Entscheidung des Stadtrats ist ein klares Signal: Halle setzt auf Prävention und Unterstützung für die Betroffenen! Mit der Aufrechterhaltung der finanziellen Mittel wird sichergestellt, dass die Beratungsstellen weiterhin ihre wichtige Arbeit leisten können, um den wachsenden Herausforderungen im Bereich Sucht zu begegnen.

Die Stadt Halle zeigt damit Verantwortung und Weitsicht im Umgang mit einem Thema, das immer mehr Menschen betrifft. Die Beratungsstellen können nun auch im nächsten Jahr ihre Angebote aufrechterhalten und ausbauen, um den Bedürfnissen der Bürger gerecht zu werden.