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Integration in Malstatt: Chancen und Herausforderungen für Migranten

Im Saarland wird intensiv über die Integration von Geflüchteten diskutiert, insbesondere im Kontext der aktuellen Migrationsthemen. Anas Alakkad, ein ehemaliger syrischer Medizinstudent und jetziger Geschäftsführer der preisgekrönten Lernplattform „Pontem Pro“, hat aus seiner Not eine Lösung für viele geschaffen. Sein Unternehmen bietet Geflüchteten und Migranten wertvolle Vorbereitungskurse für die Ausbildung im Rettungsdienst an. „Wir lösen zwei Probleme: Arbeitslosigkeit von Menschen mit Migrationshintergrund und Fachkräftemangel“, sagt Alakkad. Die Situation für Migranten hat sich allerdings verschärft, wie er im Saartalk, einer Diskussionsrunde des Saarländischen Rundfunks und der Saarbrücker Zeitung, betont, wo die Herausforderungen im Umgang mit Migration thematisiert wurden, wie Saarbrücker Zeitung berichtete.

Begleitet von Fachleuten wie Monika Zöllner vom saarländischen Innenministerium und Tobias Schunk vom Flüchtlingsrat wurde das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Zöllner hob hervor, dass die Integration neuer Migranten oft durch Herausforderungen wie lange Bearbeitungszeiten in Asylverfahren erschwert wird – eine Erfahrung, die auch viele der Anwesenden gemacht haben. Die Wartezeiten haben sich von anfänglich wenigen Monaten auf ein bis zwei Jahre verlängert, was die Integration erheblich verlangsamt. Dies konterkariert die Hoffnung, dass Arbeit ein Schlüssel zur Integration sein kann, denn solange der Aufenthaltsstatus ungewiss bleibt, bleibt auch die Integration problematisch.

Kulturelle Diversität und Integration

Die Diskussion berührte auch die sozialökonomische Segregation in Orten wie Malstatt, wo Migration und Armut aufeinandertreffen. Hana Jelassi, Quartiersmanagerin in Malstatt, betonte die Notwendigkeit positiver Rollenbilder und die Bedeutung eines funktionierenden Netzwerks, um Veränderungen zu fördern. „In Malstatt gibt es ein sehr gutes Netzwerk“, berichtete sie, auch wenn die Herausforderungen vielfältig sind. Dima Alrefai, Künstlerin und Kunstpädagogin, ergänzte, dass Kunst helfen kann, Sprachbarrieren zu überwinden und soziale Bindungen zu stärken. Unterstützungsangebote, wie Sprachkurse und integrationsfördernde Maßnahmen, sind laut den Diskussionsteilnehmern entscheidend für den Erfolg der Integration von Geflüchteten, so dass die Ansprüche an die politischen Maßnahmen immer wieder überprüft werden müssen, wie auch Springer erwähnt.

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Details zur Meldung
Was ist passiert?
Migration
In welchen Regionen?
Malstatt, Lebach
Genauer Ort bekannt?
Malstatt, Deutschland
Beste Referenz
saarbruecker-zeitung.de
Weitere Quellen
link.springer.com

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