Radfahrerin in Pressbaum überrollt – Tragischer Unfall am Morgen!

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Eine 37-jährige Radfahrerin wurde in Pressbaum von einem Klein-Lkw und anschließend von einem Pkw überrollt und starb.

Eine 37-jährige Radfahrerin wurde in Pressbaum von einem Klein-Lkw und anschließend von einem Pkw überrollt und starb.
Eine 37-jährige Radfahrerin wurde in Pressbaum von einem Klein-Lkw und anschließend von einem Pkw überrollt und starb.

Radfahrerin in Pressbaum überrollt – Tragischer Unfall am Morgen!

Am 17. November 2025 ereignete sich ein schwerer Unfall in Pressbaum, im Bezirk St. Pölten, bei dem eine 37-jährige Radfahrerin ums Leben kam. Die Radfahrerin, die bei dem Vorfall mit einer Warnweste, einem Helm sowie eingeschaltetem Front- und Hecklicht ausgestattet war, wartete beim Abbiegen auf den Gegenverkehr. Diese vorsichtige Vorbereitung konnte die Tragödie jedoch nicht verhindern. Ein 56-jähriger Fahrer eines Klein-Lkw, der leicht alkoholisiert war, bemerkte die Radfahrerin nicht und erfasste sie mit der linken Seite des Fahrzeugs. Die Radfahrerin wurde durch die Kollision auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo sie von einem 19-jährigen Pkw-Fahrer überrollt wurde.

Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen durch Ersthelfer und Unfallbeteiligte, die die Radfahrerin unter dem Auto befreiten, stellte der Notarzt noch am Unfallort ihren Tod fest. Die Staatsanwaltschaft St. Pölten hat bereits beiden Kraftfahrzeuglenkern eine Anzeige erteilt. Solche tragischen Unfälle verdeutlichen die Gefahren, denen Radfahrer im Straßenverkehr ausgesetzt sind.

Fahrradunfälle: Ein wachsendes Problem

Laut einer aktuellen Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) verunglücken Fahrradfahrer immer häufiger ohne Fremdeinwirkung, insbesondere in den Wintermonaten. Die Zahlen aus dem Jahr 2023 zeigen, dass es in Deutschland ca. 27.400 Radunfälle ohne weitere Beteiligte gab. Rund 6.400 Menschen verletzten sich schwer, und 147 Radfahrer verloren ihr Leben. Bei jedem dritten tödlichen Fahrradunfall waren keine anderen Verkehrsteilnehmer beteiligt; dies unterstreicht die steigende Zahl der Alleinunfälle, die sich in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt haben.

Ein Großteil der Radfahrer sieht mangelhafte Infrastruktur als Hauptursache für diese Unfälle. Witterungseinflüsse und unzureichend markierte Radwege tragen zu den steigenden Unfallzahlen bei, insbesondere in ländlichen Gebieten, wo Radfahrer oft mit unvorhersehbaren Wetterbedingungen konfrontiert sind. Eine Studie zeigt, dass gefährliche Elemente wie Bordsteinkanten und Straßenbahnschienen häufig zu Unfällen führen, während Poller und Schilder seltener eine Rolle spielen.

Initiativen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit

Um die Sicherheit für Radfahrer zu erhöhen, sind umfassende Maßnahmen erforderlich. Dazu gehören Initiativen zur Verbesserung der Infrastruktur, wie geschützte Radspuren und sichtbarere Signalisierung an kritischen Verkehrspunkten. Außerdem fordern Experten Sensibilisierungskampagnen für Autofahrer, um das Bewusstsein für die Gefahren im Straßenverkehr zu schärfen. Der UDV empfiehlt auch die Einführung neuer Verkehrsgesetze, die Mindestabstände beim Überholen von Radfahrern festlegen und die Strafen für Verkehrsverstöße verschärfen.

Moderne Technologien könnten zudem den Radfahrern zusätzliche Sicherheit bieten, etwa durch smarte Helme und Navigationsgeräte. Dabei stellt sich jedoch die Herausforderung, solche Technologien breit verfügbar und erschwinglich zu machen. Zum Beispiel zeigen die aktuellen Statistiken, dass in Städten mit gut ausgebauten Radwegen signifikant niedrigere Unfallraten zu verzeichnen sind. Ein gezielter Ausbau dieser Infrastrukturen könnte daher einen entscheidenden Einfluss auf die Sicherheit von Radfahrern haben.

Insgesamt wird deutlich, dass trotz des steigenden Anteils an Radfahrern und einer zunehmenden Popularität dieser Fortbewegungsart, insbesondere in städtischen Gebieten, eine Vielzahl an Risiken besteht. Der Vorfall in Pressbaum ist ein tragischer Hinweis auf die dringende Notwendigkeit, sowohl die Infrastruktur als auch das Bewusstsein für die Sicherheit von Radfahrern zu verbessern. Die Analyse der Unfallstatistiken und entsprechende Maßnahmen sind unumgänglich, um die Zahl der Verkehrsunfälle mit Radfahrern nachhaltig zu reduzieren.