CuxhavenDeutschland

Pinguin-Sonderverkauf in Cuxhaven: Schnappen Sie sich die letzten Frackträger!

Cuxhaven im Pinguin-Fieber: Das einzige Pinguin-Museum Deutschlands schließt und räumt seine riesige Sammlung mit einem spektakulären Sonderverkauf bis zum 9. November - ein letztes Mal die Möglichkeit, die kuriosen Frackträger zu ergattern, bevor sie für immer verschwinden!

Cuxhaven, bekannt für seine einzigartige Pinguin-Kultur, steht vor Veränderungen, die das Pinguin-Museum betreffen. Nach mehr als 14 Jahren des Betriebs haben die Betreiber, Birgit Berends und Stefan Kirchhoff, beschlossen, sich von Teilen ihrer bemerkenswerten Pinguin-Sammlung zu trennen. Diese Entscheidung fiel, nachdem die beiden intensive Erfahrungen mit den Herausforderungen des Betriebs eines Museums in Kombination mit den Anforderungen des Alltagslebens gemacht hatten.

„Wir haben seit 15 Jahren kein Wochenende und können nur selten in den Urlaub fahren“, erklärte Birgit Berends. Diese Belastungen seien im Laufe der Jahre einfach zu groß geworden, weshalb das Ehepaar nun plant, die Sammlung kräftig zu verkleinern. Trotz der emotionalen Bindung an viele der Pinguin-Exponate, muss das Paar realistisch sein. „Die Sammlung wird nie komplett aufgelöst, aber sie wird massiv verkleinert, sodass es zu Hause wieder normal aussieht“, fügte sie hinzu.

Pinguin-Sonderverkauf lockt Sammler an

Inmitten dieser Veränderungen startet das Museum einen „Pinguin-Sonderverkauf“, der bereits große Resonanz gezeigt hat. „Es ist schon einiges über den Tresen gegangen“, bemerkte Berends erfreut über den Ansturm von Besuchern. In der ersten halben Stunde nach Eröffnung des Verkaufs war der Andrang so groß, dass man von einem „Bärendienst“ sprechen könnte. Die Sammlung umfasst über 26.000 Pinguin-Figuren, die einzige ihrer Art in Deutschland. Dabei handelt es sich nicht nur um einfache Figuren, sondern auch um Krawatten, Tassen und Kuscheltiere, die das Herz eines jeden Pinguin-Liebhabers höher schlagen lassen.

Kurze Werbeeinblendung

Die Faszination für Pinguine begleitet das Paar seit rund 30 Jahren. 2009 eröffneten sie das Museum, das mittlerweile mehr als 55.000 Besucher anzieht. Während ein Teil der Sammlung im Museum ausgestellt ist, verweilt der Großteil nach wie vor in ihrem Wohnhaus oder in angespieten Lagerhallen. Berends erklärte, dass es einige Stücke gibt, von denen sie sich niemals trennen könnte. „Zum Beispiel gibt es eine Keksdose, die unser Haus nicht verlassen wird. Die ist total kitschig, aber da hängt mein Herz dran“, merkt sie an.

Das Museum hat nicht nur für private Sammler eine große Bedeutung, sondern unterstützt auch verschiedene Tierschutzprojekte. Die Einnahmen des Museums gehen regelmäßig an den Verein „Pinguinfreunde Cuxhaven“, der Tierschutzvereinen und -einrichtungen durch Spenden Hilfe leistet. Über die Jahre hinweg ist die Pinguin-Sammlung sogar viermal im Guinness-Buch der Rekorde dokumentiert worden, zuletzt vor drei Jahren.

Für alle, die nicht die Möglichkeit haben, beim Schlussverkauf am 9. November vor Ort zu sein, bietet das Museum auch einen Onlineshop an, in dem Pinguin-Fans fündig werden können. Bis zum 2. November bleibt das Museum noch geöffnet, sodass Interessierte die Gelegenheit haben, sich einen letzten Eindruck von den Pinguin-Schätzen zu verschaffen.

Kurze Werbeeinblendung https://hempy-futter.com/

Die Zukunft des Museums bleibt unsicher, doch der Verkauf stellt eine bedeutende Wende dar, die auch das Ende einer Ära für die Betreiber bedeutet. Die Tatsache, dass es nur ein Pinguin-Museum in Deutschland gibt, zeigt die Einzigartigkeit dieses Standorts. Der Pinguin-Sonderverkauf könnte somit nicht nur eine Gelegenheit sein, seltene Pinguin-Souvenirs zu erwerben, sondern auch ein historischer Moment für Cuxhaven und das Erbe der Pinguin-Sammlung. Aufgrund der besonderen Umstände, können sich die Betreiber viele Erinnerungen bewahren, während sie gleichzeitig Platz für neue Erfahrungen schaffen. Mehr Informationen über dieses Thema sind bei www.radiohochstift.de verfügbar.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"