In Klagenfurt ereigneten sich am Freitagabend, den 16. Jänner 2026, zwei Trickdiebstähle, bei denen ein unbekannter Täter gezielt Senioren als Opfer auswählte. Laut klick-kaernten.at gab sich der Täter als Nachbar aus der darüberliegenden Wohnung aus und stellte Fragen zur Wasserleitung. Dabei gab er vor, in seiner Wohnung kein Wasser zu haben, und bat um einen Eimer.

In der Folge kam es zu zwei Einbrüchen in Wohnungen älterer Menschen. In der Wohnung eines 73-Jährigen wurde eine Lederhandtasche mit persönlichen Dokumenten entwendet. Eine 75-jährige Frau wurde Opfer des gleichen Täters, der ihre Brieftasche mit Bargeld und Dokumenten stahl.

Verbreitung von Betrugsmaschen

Die Vorfälle in Klagenfurt stehen nicht isoliert da. Auch in Niedersachsen steigt die Zahl der Trickbetrugsfälle, wie ndr.de berichtet. Kriminelle geben sich dort als Polizisten, Bankangestellte oder sogar Familienmitglieder aus, um Senioren zu betrügen. Ein besorgniserregender Fall betraf eine 86-jährige Frau, die über 25.000 Euro an ein vermeintliches Polizeikonto überwies, nachdem sie unter Druck gesetzt wurde.

In verschiedenen Städten wie Stade, Emsbüren und Nordhorn berichten Polizeiinspektionen von ähnlichen Betrugsversuchen. Oft werden Senioren um Geldbeträge und Schmuck gebracht, indem man ihnen vorgaukelt, dass im Viertel Einbrüche stattfanden oder dass sie Geld zur Wahrung eines Angehörigen benötigen.

Tipps zur Betrugsprävention

Um die Sicherheit älterer Menschen zu erhöhen, sind umfassende Aufklärung und Sensibilisierung notwendig. Laut pflegehilfe-senioren.de ist es wichtig, dass Senioren über gängige Betrugsmaschen informiert sind. Zu den häufigsten Maschen zählen der Enkeltrick, falsche Polizisten und Gewinnspielbetrug.

  • Enkeltrick: Betrüger geben sich als Enkel aus und bitten um Geld für dringende Zwecke.
  • Falscher Polizist: Kriminelle fordern Wertsachen im Namen der Polizei.
  • Gewinnspielbetrug: Senioren müssen für Gewinne im Voraus zahlen.

Die Polizei empfiehlt, Gespräche mit unbekannten Anrufern sofort zu beenden, keine persönlichen Informationen preiszugeben und im Zweifelsfall die Polizei zu kontaktieren. Aufklärung und Information sind entscheidend, um das Vertrauen älterer Menschen zu schützen und sie davor zu bewahren, Opfer von Betrugsmaschen zu werden.

Die gesellschaftliche Verantwortung, Senioren zu schützen und ihnen Sicherheit zu bieten, ist größer denn je. Gemeinschaftliche Maßnahmen zur Prävention und Unterstützung sind notwendig, um die zumeist verletzlichen Mitglieder unserer Gesellschaft zu bewahren.