
Am Montagabend, dem 3. März 2025, ereignete sich ein dramatischer Dachstuhlbrand in Bösel, der einen Großalarm für die Feuerwehr auslöste. Um 18:40 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem bei ihrem Eintreffen bereits Flammen aus dem Dach des Wohnhauses schlugen. Um sicherzustellen, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden, erkundete der Einsatzleiter umgehend die Lage. Vorsorglich wurde auch das benachbarte Wohnhaus evakuiert, da die Gefahr bestand, dass die Flammen übergreifen könnten, wie fireworld.at berichtete.
Mit einer Einsatzstärke von über 140 Feuerwehrleuten wurde ein effektiver Schutz des Nachbargebäudes durch eine Riegelstellung aufgebaut. Mehrere Trupps drangen unter schwerem Atemschutz in das brennende Gebäude vor, um die Flammen zu bekämpfen. Die Löscharbeiten wurden durch die auf dem Dach befindliche Photovoltaikanlage erschwert, jedoch konnte das Feuer schließlich nach über zweieinhalb Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens blieb ein Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäude verhindert.
Einen ähnlichen Vorfall erlebte eine Obdachlosenunterkunft
In einem anderen Brandfall, der sich am 15. April 2020 in Lüchow-Dannenberg ereignete, geriet der Dachstuhl einer Obdachlosenunterkunft in Brand. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude bereits in Vollbrand, während vier Personen, die sich im Inneren befanden, schnell ins Freie gelangen konnten, unter anderem durch eine außen angebrachte Leiter. Der Einsatz der Feuerwehr war auch hier intensiv, wobei mehrere Strahlrohre zur Brandbekämpfung und Riegelstellungen zum Schutz benachbarter Gebäude eingesetzt wurden. Diese Informationen veröffentlichte die Webseite der Freiwilligen Feuerwehr Bösel.
Die Stelle, wo das Feuer wütete, war bedeckt mit Eternit-Platten, was die Gefahr von Asbest für die Einsatzkräfte bedeutete. Ein Feuerwehrfahrzeug brachte zusätzliches Atemschutzequipment zur Einsatzstelle. Leider erlitt ein Bewohner während des Geschehens eine schwere Stichverletzung und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Hamburger Klinik geflogen werden. Der materielle Schaden des Feuers wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt.
Ort des Geschehens
Details zur Meldung