Am Samstag, den 31. Jänner 2026, ereignete sich ein ausgedehnter Wohnungsbrand im Stadtteil Ricklingen von Hannover. Die Rettungsmaßnahmen der Feuerwehr wurden um 19:50 Uhr an die Regionsleitstelle Hannover gemeldet. Aufgrund der alarmierenden Situation, die durch mehrere Notrufe und sichtbare Flammen gekennzeichnet war, wurde die Alarmstufe erhöht. Neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr waren auch die Freiwillige Feuerwehr mit den Ortsfeuerwehren Ricklingen und Bornum sowie der Rettungsdienst im Einsatz.
Bei dem Brand fanden die Einsatzkräfte eine Wohnung im 1. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses vor, die vollständig in Flammen stand. Eine schwer verletzte Person konnte die Brandwohnung eigenständig verlassen und wurde umgehend ins Krankenhaus transportiert. Eine weitere Person war aufgrund der starken Rauchentwicklung am Fenster und wurde mit Hilfe einer Drehleiter gerettet. Auch sie wurde ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt erhielten sechs Personen medizinische Versorgung; fünf weitere konnten das Gebäude selbstständig verlassen und wurden in einem Großraumrettungswagen betreut.
Schwere der Verletzungen und Einsatzeinsatz
Die Feuerwehr erhöhte die Alarmstufe auf MANV 10, was für einen massiven Anfall von Verletzten steht. Die Brandbekämpfung erfolgte durch mehrere Trupps unter Atemschutz mit zwei Löschrohren. Glücklicherweise gelang es den Einsatzkräften, eine Ausbreitung des Feuers auf andere Wohnungen zu verhindern. Alle weiteren Wohnungen wurden kontrolliert, und es fanden Nachlöscharbeiten sowie eine Belüftung des Gebäudes mit Hochdrucklüftern statt. Die Einsatzstelle wurde anschließend der Polizei übergeben, die Ermittlungen zur Brandursache aufnahm. Angaben zur Schadenshöhe liegen derzeit nicht vor.
Insgesamt waren 27 Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst an dem Einsatz beteiligt, mit etwa 75 Einsatzkräften vor Ort. Diese beeindruckenden Zahlen unterstreichen die Schwere des Vorfalls und die erforderlichen Maßnahmen der Feuerwehr.
Hintergrund zur Brandstatistik
Aktuelle Statistiken aus der deutschen Brandstatistik, die von der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e. V. (vfdb) erstellt werden, zeigen, dass Küchen mit 27 % der häufigste Ort für Brandentstehungen in Wohngebäuden sind. Diese Daten sind entscheidend, um fundierte Entscheidungen im Brandschutz zu treffen und präventive Maßnahmen zu entwickeln. Es ist bemerkenswert, dass 83 % der Gebäudebrände bis zum zweiten Obergeschoss auftreten, während Brände in höheren Geschossen seltener sind, aber oft größere Schäden verursachen. Des Weiteren treten die schwerwiegenden Brände häufig zwischen 23 und 4 Uhr auf, obwohl in diesem Zeitraum weniger Brände gemeldet werden.
Zusammenfassend zeigt dieser Vorfall in Hannover die Bedeutung der schnellen und koordinierten Reaktion von Feuerwehr und Rettungsdienst in Krisensituationen und die kontinuierliche Notwendigkeit von Daten und Forschung im Bereich Brandschutz.
Für weitere Informationen über die Feuerwehraktionen in Hannover, können Sie die Berichte von Fireworld und NDR konsultieren. Zudem bietet die vfdb umfassende Statistiken für eine effiziente Risikobewertung im Brandschutz.