In einer spannenden Sitzung des Lentinger Gemeinderats wurde eine frohe Botschaft verkündet: Das Keglerstüberl im Bergfürst hat endlich eine neue Wirtin gefunden! Nach einer umfassenden Renovierung der Küche wird das beliebte Lokal voraussichtlich im neuen Jahr wieder seine Türen öffnen. Dies verspricht, das gesellschaftliche Leben in Lenting aufzupeppen und die Dorfgemeinschaft zu beleben.
Doch das ist nicht alles! Bürgermeister Christian Conradt (CSU) informierte die Ratsmitglieder über die finanziellen Aspekte des Baugebiets „Hinter den Zäunen III“. Die Preise für Grundstücke im Rahmen des Familienmodells wurden festgelegt, und die Erschließungsbeiträge haben einen dramatischen Anstieg erlebt. Der Beitrag kletterte von 86,14 Euro pro Quadratmeter auf satte 144,33 Euro! Grund dafür sind die aufwendigen archäologischen Arbeiten, die die Kosten in die Höhe trieben. Grundstücke im Familienmodell kosten nun 690 Euro pro Quadratmeter, was im Vergleich zum Bodenrichtwert von 790 Euro in Lenting ein attraktives Angebot darstellt.
Umbau der Küche für 50.000 Euro
Die Küche des Keglerstüberls muss dringend modernisiert werden, um den Anforderungen einer Gastronomie gerecht zu werden. Die Gemeinde hat Angebote von Küchenplanern eingeholt, und die Umbaumaßnahmen werden etwa 50.000 Euro kosten. Bürgermeister Conradt wurde ermächtigt, das beste Angebot anzunehmen, damit das Keglerstüberl möglichst schnell wieder in Betrieb gehen kann. Die neue Wirtin plant sogar, die Öffnungszeiten zu erweitern und das Lokal in einen regulären Gaststättenbetrieb zu verwandeln!
Zusätzlich wurde die Idee von Karlheinz Amler (FW) aufgegriffen, im Zuge der Umbauten auch barrierefreie Toiletten zu schaffen. Die Verwaltung wird die Anregung umsetzen, und die derzeit als Lagerraum genutzte Behindertentoilette im Erdgeschoss soll wieder in Betrieb genommen werden. Auch das Dach über der Terrasse wird über die Wintermonate instand gesetzt, um die Attraktivität des Keglerstüberls weiter zu steigern.