Der Umbruch in der BBV-Fraktion sorgt für Aufsehen! Nach dem Rücktritt von Andreas Rothenberger, bedingt durch gesundheitliche und familiäre Gründe, wurde jetzt Tanja de Tschaschell als neue Stadträtin vereidigt. Oberbürgermeister Christian Götz führte diesen Akt durch und beleuchtet damit den frischen Wind, der durch Fürstenfeldbrucks Politik weht.

Die 42-jährige de Tschaschell, die ihre Wurzeln in Bruck hat, ist keine Unbekannte in der Stadt. Als Krankenschwester mit über 20 Jahren Erfahrung, derzeit in einer leitenden Position in der Kardiologie und Pneumologie am Klinikum Fürstenfeldbruck, bringt sie wertvolle Perspektiven mit. Ihr Eintritt in die Kommunalpolitik war ein überraschender Twist, nachdem sie bei der Kommunalwahl 2020 den Sprung in den Stadtrat verpasst hatte. Doch dank mehrerer Fraktionswechsel steht sie nun an der Spitze der Nachrücker und scheut sich nicht, Verantwortung zu übernehmen.

Ihr Engagement für Umwelt und Jugend

Tanja de Tschaschell hat klare Ziele im Stadtrat: „Ich möchte mich verstärkt für Umweltthemen einsetzen“, erklärt sie. Besonders der Erhalt des Rotschwaiger Forstes und die Reduzierung des innerstädtischen Verkehrs liegen ihr am Herzen. Ihre Freizeit genießt sie in der Natur mit ihrer Familie und ihrem Hund, und als Mutter eines dreijährigen Sohnes wissen wir, dass ihr die Belange von Kindern und Jugendlichen besonders wichtig sind. „Die Integration muss besser klappen, damit Kinder eine bessere Zukunft haben“, fordert sie entschieden.

Mit dem Ausscheiden von Rothenberger hat auch der Posten des Referenten für Städtepartnerschaften gewechselt. Während die BBV damit überfordert scheint, erhält Florian Weber von „Die Partei“ den Zuspruch des Stadtrats – abgesehen von einer Stimme. Karl Danke übernimmt an der Seite von Karin Geißler die Fraktionsleitung und gibt der Fraktion damit eine neue Richtung. Die Weichen sind gestellt, und die Bürger können gespannt sein, wie sich die Stadt unter dieser frischen Führung entwickeln wird!