Mega-Shitstorm um Heidi Klum: WM-Auslosung sorgt für Empörung!
Heidi Klum und Kevin Hart moderierten die WM-Auslosung 2026 in Washington, die für viel Gesprächsstoff sorgte. Kritisches Publikum.

Mega-Shitstorm um Heidi Klum: WM-Auslosung sorgt für Empörung!
Am Freitagabend, dem 5. Dezember, fand im Kennedy Center in Washington, D.C. die mit Spannung erwartete Auslosung zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 statt. Diese Veranstaltung zog jedoch weniger aufgrund des sportlichen Ereignisses Aufmerksamkeit auf sich, sondern vielmehr wegen ihrer Moderatoren, Heidi Klum und Kevin Hart, sowie des gesamten Konzeptes der Show. Die Veranstaltung wurde als Werbeveranstaltung für die FIFA sowie für Präsidenten Donald Trump und Gianni Infantino wahrgenommen, der während der Feierlichkeiten den neu geschaffenen FIFA-Friedenspreis an Trump überreichte. Diese kontroverse Entscheidung sorgte bereits vor Beginn der Veranstaltung für hitzige Diskussionen in den sozialen Medien.
Heidi Klum, die bereits 2006 bei der Auslosung in Deutschland moderierte, trat in einem glänzenden, bodenlangen Abendkleid auf und betonte, dass es etwas Besonderes sei, nach zwanzig Jahren wieder Teil einer solchen Show zu sein. Kevin Hart erschien hingegen in legerer Kleidung, was von einigen Zuschauern als unpassend empfunden wurde. Kritische Stimmen bezeichneten die beiden Moderatoren als „fehl am Platz“. Bekannte Musiker wie Andrea Bocelli, Robbie Williams und Lauryn Hill sorgten für zusätzliche musikalische Unterhaltung und trugen zur Festlichkeit der Veranstaltung bei.
Die unverhoffte Kontroverse
Die Reaktionen auf Klums und Harts Moderation waren durchweg negativ, was zu einem massiven Shitstorm in den sozialen Medien führte. Viele Fans empfanden die Moderation als unpassend und beklagten, dass dies nicht die richtige Plattform für die beiden Stars sei. Vor dem Hintergrund, dass die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 die erste sein wird, an der 48 Teams teilnehmen, schien die Wahl der Moderatoren besonders unklug. Die WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada statt und verspricht, ein zukunftsträchtiges Event für den Fußball zu werden.
Zusätzlich gab es Spekulationen über eine mögliche Verleihung des FIFA-Friedenspreises an Trump. Diese Kontroversen werfen ein Licht auf die Problematik der FIFA, die immer wieder mit Vorwürfen von Korruption und politischer Einflussnahme konfrontiert wird. FIFA, die durch sechs Konföderationen und 222 nationale Verbände organisiert ist, hat mehrere Skandale erlebt, darunter die schweren Vorwürfe bezüglich der Vergabe der WM und Geschehnisse rund um die Leitungsstruktur der Organisation.
Die Kritik an der Wahl von Klum und Hart wird vor dem Hintergrund von FIFA’s bemühter Rückkehr zu einem positiven Image gesehen, nach einem Jahrzehnt voller Belastungen durch Skandale und Korruption, die das Vertrauen in die Organisation beeinträchtigt haben. Unter dem Präsidentschaft von Gianni Infantino, der seit Februar 2016 im Amt ist, versucht die FIFA, sich neu zu positionieren und Reformen zu implementieren.
Somit steht die WM 2026 nicht nur im Zeichen sportlicher Wettbewerbe, sondern auch im Fokus gesellschaftlicher und politischer Debatten. Während die Vorfreude auf die sportlichen Highlights steigt, bleibt abzuwarten, ob FIFA in der Lage sein wird, die Bedenken und Kritiken der Öffentlichkeit in den kommenden Monaten zu adressieren und das Vertrauen der Fußballfans zurückzugewinnen.