Am 19. Oktober 2025 gab die Band Limp Bizkit den tragischen Verlust ihres Gründungsmitglieds und Bassisten Sam Rivers bekannt. Rivers, der erst 48 Jahre alt wurde, hinterlässt eine große Lücke in der Band sowie in der Musikszene. Die Gruppe bezeichnete ihn als „Bruder“ und „Herzschlag“ der Band und drückte ihre Trauer über seinen Tod auf Social Media aus. Ein Grund für seinen Tod wurde nicht öffentlich gemacht, jedoch war bekannt, dass Rivers in der Vergangenheit unter leberbedingten Gesundheitsproblemen litt, die durch Alkoholmissbrauch verursacht wurden.
Sam Rivers wurde 1977 in Jacksonville, Florida, geboren und begann seine musikalische Laufbahn in der Mittelstufe mit dem Spielen der Tuba. Später wandte er sich dem Bass und der Gitarre zu und schloss sich gemeinsam mit Fred Durst und John Otto, mit dem er zunächst fälschlicherweise für verwandt gehalten wurde, zusammen, um 1994 Limp Bizkit zu gründen. Zuvor hatten Rivers und Durst bereits die kurzlebige Band Malachi Sage gegründet, die jedoch nie den gleichen Erfolg hatte wie Limp Bizkit [Kosmo] berichtet, dass Limp Bizkit in der Aggressivität und Energie des Nu Metal schnell an Popularität gewann.
Die musikalische Karriere
Die Band, die im Jahr 1994 gegründet wurde, erhielt im Jahr 1997 mit ihrem Debütalbum „Three Dollar Bill Y’all“ erste Aufmerksamkeit und etablierte sich im Musikgeschäft. Ihr Follow-up-Album „Significant Other“, veröffentlicht 1999, erreichte Platz 1 der Billboard 200 und beinhaltete Hits wie „Nookie“ und „Break Stuff“. Limp Bizkit wird oft als „Whipping Boys“ des Nu Metal bezeichnet, auch wenn die Mitglieder, insbesondere Rivers und Otto, für ihre musikalische Professionalität in der Szene bekannt sind [Variety] zeigt auf, dass ihr Stil von einer eigenen Kreativität geprägt war, die sie von anderen Bands abhebt.
Trotz der Kontroversen, die die Band umgaben – einschließlich der von Gewalt überschatteten Performance beim Woodstock 1999 – ließ das Trio jedoch nicht locker und blieb in der Musikszene präsent. Limp Bizkit hatte zwischen 2000 und 2011 gleich drei Nummer-eins-Alben in Deutschland [Kosmo]. Nach einer schweren Phase musste Rivers 2015 aufgrund einer Leberkrankheit die Band vorübergehend verlassen, schaffte es jedoch, 2018 zurückzukehren, nachdem er eine Lebertransplantation erhalten hatte und mit dem Trinken aufgehört hatte.
Das Erbe von Sam Rivers
In ihrem emotionalen Nachruf würdigte die Band Rivers‘ herausragendes Talent und seine Bühnenpräsenz, die untrennbar mit dem Erfolg von Limp Bizkit verbunden waren. Trotz seiner persönlichen Kämpfe bleibt sein Einfluss in der Musikphase des Nu Metal unbestritten und prägt auch weiterhin neue Generationen von Künstlern [Metalsucks] hebt sowohl die Widerstandskraft der Band als auch Rivers’ Beitrag zur Musik hervor.
Der plötzliche Tod von Sam Rivers hinterlässt nicht nur eine Lücke in Limp Bizkit, die für den kommenden Monat eine Tournee durch Südamerika geplant hatte, sondern wird auch eine ganze Fangemeinde in Trauer stürzen. Seine Erinnerungen werden durch die Musik der Band weiterleben, die immer wieder bis heute ein Teil der kulturgeschichtlichen Erzählung des Nu Metal bleiben wird.