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Krise bei Lars Windhorst: Nobiskrug-Tochter vor Insolvenz und Lohnstopp!

Im aktuellen Unternehmensumfeld scheint Investor Lars Windhorst in Schwierigkeiten zu stecken. Berichten zufolge könnte die Würzburger Interieur Manufaktur (Wima), eine Tochterfirma seiner FSG-Nobiskrug, kurz vor der Insolvenz stehen. Das Amtsgericht Würzburg hat die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet, wie zuerst der NDR berichtete. Dies ist ein alarmierendes Signal, da Mitarbeiter von Wima seit mehreren Monaten ohne Gehalt dastehen.

Die Wima spezialisiert sich auf die Inneneinrichtung von Luxus-Yachten und ist eine bedeutende Teil der Unternehmensgruppe von Windhorst. Laut Informationen müssen die Angestellten zusehen, wie ihre Löhne ausbleiben, was zu einer ernsten finanziellen Notlage für viele von ihnen führt. Das Unternehmen hat seit Dezember 2023 keine Aufträge mehr erhalten und sieht sich anscheinend auch mit unbezahlten Mieten und Nebenkosten konfrontiert, was die Produktion zum Stillstand brachte.

Rechtslage und ermittelnde Behörden

Die Situation verschärft sich: Eine Krankenkasse hat die Insolvenzanmeldung eingereicht, nachdem sie festgestellt hatte, dass für Mitarbeiter keine Beiträge gezahlt wurden. Das könnte die Firma in noch tiefere Schwierigkeiten bringen, da sie rechtlich verpflichtet ist, diese Zahlungen zu leisten.

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Das Problem scheint jedoch nicht nur auf die Wima beschränkt zu sein. Auch die Muttergesellschaft FSG-Nobiskrug sieht sich strafrechtlichen Ermittlungen gegenüber, die die Staatsanwaltschaft Kiel wegen möglicher Insolvenzverschleppung eingeleitet hat. Angestellte in den Werften in Flensburg und Rendsburg berichten von langen Verzögerungen bei der Gehaltszahlung. Diese Versäumnisse haben Reaktionen ausgelöst, da mehr als 530 Mitarbeiter über längere Zeiträume auf ihre Entlohnung warten müssen.

Schaut man auf die Vorgeschichte, war die FSG-Nobiskrug bereits über ein Jahr lang in einer angespannten Finanzlage. Windhorst hatte früher versucht, die Krise abzuwenden, indem er ankündigte, dass er die Werften unter neuer Geschäftsführung wieder auf Kurs bringen wolle. Dennoch scheinen seine Pläne in der aktuellen Situation in Gefahr zu sein. Anstatt erfolgreicher Übergänge und strategischer Erneuerungen sehen sich die Firmen und ihre Angestellten nun einer ungewissen Zukunft gegenüber.

Die Mitarbeiter der Wima haben bereits Unterstützung von der IG Metall Würzburg erhalten, die ihnen rechtliche Beratung anbietet, um ihre überfälligen Löhne einzufordern. In Zeiten, in denen Sicherheit und Stabilität für Arbeiter immer wichtiger werden, ist die Situation in Windhorsts Firmenimperium eine erneute Herausforderung, die viele Fragen aufwirft.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage in den kommenden Wochen entwickeln wird und ob Windhorst in der Lage sein wird, den Kurs zu ändern oder neue Lösungen für seine Unternehmen zu finden, um das drohende Aus abzuwenden. Detaillierte Informationen zur Lage finden sich im Bericht von www.businessinsider.de.


Details zur Meldung
Genauer Ort bekannt?
Rendsburg, Deutschland
Quelle
businessinsider.de

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