Die Pläne zur Erweiterung der Hohenzollernbrücke in Köln, die einen Rad- und Fußweg umfassen sollten, stehen auf der Kippe! Die Stadtverwaltung hat entschieden, dieses wichtige Bauprojekt vorerst nicht mehr zu priorisieren. Diese brisante Information wurde in einer aktualisierten Liste der Großbauprojekte präsentiert, die dem Hauptausschuss des Stadtrates am Montag vorgelegt wurde. Was das für die Zukunft der Brücke bedeutet, konnte die Stadt auf eine kurzfristige Anfrage nicht beantworten. Die Ungewissheit schwebt über einem der bekanntesten Bauwerke Kölns!
Im vergangenen März stoppte der Stadtrat die ursprünglichen Pläne, die eine Erweiterung des Fuß- und Radwegs von vier auf elf Meter vorsahen. Dieses Vorhaben sollte dazu dienen, die Konflikte zwischen den verschiedenen Nutzern zu reduzieren. Der Baubeschluss war ursprünglich für 2026 vorgesehen, mit einem veranschlagten Budget von 62,5 Millionen Euro. Doch die Verwaltung konnte nicht klarstellen, wie die Menschen am Übergang zum Museum Ludwig geleitet werden sollten, und die kritischen Stimmen des Dombaumeisters Peter Füssenich zur Gestaltung des neuen Brückenbogens trugen ebenfalls zur Unsicherheit bei.
Wichtige Bauprojekte auf der Kippe
Die neue Liste umfasst 55 Bauprojekte, aber zwölf davon, einschließlich der Hohenzollernbrücke, werden nicht mehr mit Priorität verfolgt. Dazu zählen auch bedeutende Projekte wie der Ausbau der Stadtbahnlinie 17 nach Niederkassel und das Zentraldepot für die Kölner Museen. Oberbürgermeisterin Henriette Reker äußerte sich besorgt über die steigenden Baukosten und den knappen städtischen Haushalt. Die Priorisierung der Projekte wurde auf Basis der verfügbaren Arbeitskräfte vorgenommen, und viele der gestrichenen Vorhaben sind nun in der Schwebe.
Die Entscheidung, die Hohenzollernbrücke und andere Projekte nicht mehr vorrangig zu behandeln, wirft Fragen auf und lässt die Zukunft dieser bedeutenden Bauvorhaben ungewiss. Köln steht vor einer entscheidenden Phase, in der die Stadtverwaltung ihre Prioritäten neu setzen muss!