
In Deutschland ist ein alarmierender Aufwärtstrend bezüglich der Temperaturen zu beobachten. Wie Ökonews berichtet, verläuft der Temperaturanstieg in Deutschland schneller als im globalen Durchschnitt. Die Messwerte seit 1900 zeigen, dass die Temperaturen hier über den globalen Daten liegen. Dies ist besonders besorgniserregend, da die Auswirkungen des Klimawandels bereits spürbar sind und sich in heftigeren Extremwetterereignissen zeigen.
Ein Blick auf das Wettergeschehen verdeutlicht, dass die westliche Hälfte Deutschlands klimatisch sehr ähnlich zu Frankreich ist, während die östliche Hälfte Parallelen zu Polen aufweist. Laut Dr. Renate Hagedorn vom DWD gibt es jedoch keine Anzeichen für eine riskantere Stromerzeugung aus Photovoltaik und Windkraft infolge von häufigeren „Dunkelflauten“.
Klimawandel und seine Auswirkungen
Die Veränderungen des Klimas sind auch das Resultat menschlicher Aktivitäten, die seit der vorindustriellen Zeit zu einem Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen geführt haben. Diese Entwicklungen beeinflussen nicht nur das Klima, sondern auch die Ökosysteme, die atmosphärische Zirkulation und die Niederschlagsverteilung, wie auf der Website des Deutschen Wetterdienstes zu lesen ist.
Ein Rückblick auf die Klimaentwicklung in Deutschland zeigt, dass die Temperatur von 1881 bis 2021 um durchschnittlich 1,6 °C angestiegen ist. In den letzten Jahren wurden die fünf wärmsten Jahre seit 2000 gemessen, und die Anzahl der heißen Tage über 30 °C hat sich seit den 1950er Jahren verdreifacht. Gleichzeitig hat die Zahl der Eistage deutlich abgenommen, von 28 auf 19 Tage pro Jahr.
Zukünftige Aussichten
Berechnungen deuten darauf hin, dass Deutschland bis zum Ende des Jahrhunderts mit einem Temperaturanstieg von 3,1 °C bis 4,7 °C rechnen muss, verglichen mit dem Zeitraum von 1971 bis 2000. Die Niederschlagsänderungen variieren dabei regional und saisonal, wobei es tendenziell zu feuchteren Wintern und trockeneren Sommern kommen wird.
Um den temperatureller Entwicklungen entgegenzuwirken, ist eine rigorose Reduktion der Emissionen notwendig. Klimaszenarien, wie im Fünften Sachstandsbericht beschrieben, verdeutlichen den Einfluss zukünftiger Emissionen auf die globale Erwärmung. Diese strategischen Überlegungen sind entscheidend, um das festgelegte Ziel zu erreichen, die globale Erwärmung bis 2100 unter 2 °C zu halten.
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