Am 3. Februar 2026 kam es in Mainz und Wiesbaden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen aufgrund anhaltenden Schneefalls. Der starke Schneefall führte zu glatten Fahrbahnen, liegengebliebenen Fahrzeugen und blockierten Straßen. Die Feuerwehr Mainz wurde alarmiert und musste zu zahlreichen wetterbedingten Einsätzen ausrücken. Hierbei leisteten sie Unterstützung bei Verkehrsunfällen sowie bei der Hilfe für liegengebliebene Verkehrsteilnehmer. Die eingeschränkte Erreichbarkeit einzelner Einsatzorte stellte eine große Herausforderung dar, da Feuerwehrfahrzeuge mit Schneeketten ausgerüstet werden mussten, um die Hindernisse zu überwinden.

Die Situation verschärfte sich weiter, als ein Rettungshubschrauber aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse nicht fliegen konnte. Stattdessen wurde ein Notarzt durch ein Feuerwehrfahrzeug an der Uniklinik abgeholt und zu verschiedenen Einsatzstellen gefahren. Trotz der intensiven Bemühungen der Einsatzkräfte konnten einige Maßnahmen aufgrund der Wetterbedingungen letztlich zurückgenommen werden. Momentan wird die Wetterlage weiterhin beobachtet, um schnell und effektiv reagieren zu können, falls die Situation sich verschärfen sollte. Dies berichtet Fireworld.

Verkehrschaos und Unfälle

In und um Mainz waren die Verkehrsauswirkungen des Schneefalls erheblich. Zwischen 12.00 und 20.00 Uhr wurden auf den Autobahnen A60 und A63 insgesamt 16 Unfälle registriert, wobei zwei Personen leicht verletzt wurden. Besonders problematisch war die Situation an drei Autobahnauffahrten, an denen Lkw sich wegen überfrierender Nässe festfuhren. Diese Auffahrten, darunter Mainz Laubenheim (Fahrtrichtung Darmstadt), Mainz Hechtsheim West (Fahrtrichtung Bingen) und Saulheim (Fahrtrichtung Kaiserslautern), mussten mit Unterstützung des THW freigeräumt werden. Im Bereich des Polizeipräsidiums Mainz zählten die Behörden rund 90 Unfälle, überwiegend mit Blechschäden, aber glücklicherweise ohne schwere Verletzungen.

Der Schneefall setzte mittags ein und führte rasch zu einer geschlossenen Schneedecke auf Fahrbahnen und Gehwegen. Der Busverkehr in Mainz war ebenfalls stark betroffen. Es gab zwar keine komplette Einstellung des Busverkehrs, doch die Einschränkungen und Ausfälle auf fast allen Linien waren erheblich. Besonders auf Gefällestrecken in den Außenbezirken traten besondere Schwierigkeiten auf. Die amtliche Warnung vor starkem Schneefall in Rheinland-Pfalz und im Saarland wurde schließlich am Abend vom Deutschen Wetterdienst aufgehoben, wie Stern berichtete.

Extremwetter und Klimawandel

Die aktuellen Wetterereignisse in Mainz und Umgebung werfen auch Fragen bezüglich des Klimawandels und der häufigeren Extremwetterlagen auf. Laut DGUV zeigen aktuelle Statistiken und Berichte, dass die Häufigkeit von Naturkatastrophen und extremen Wetterereignissen steigt. Dies betrifft nicht nur gesundheitliche Risiken, sondern auch wirtschaftliche Schäden, die durch solche Wetterereignisse verursacht werden. Die Berichte thematisieren die Notwendigkeit, Anpassungsstrategien an den Klimawandel zu entwickeln und die Dringlichkeit von entsprechenden Maßnahmen zu betonen.