In einem beeindruckenden Gemeinschaftsprojekt haben engagierte Bürger und die Junior Ranger des Naturparks Bayerische Rhön am Ortsrand von Unterelsbach 500 Heckensträucher gepflanzt! Diese Initiative, die von Bürgermeister Björn Denner unterstützt wird, zielt darauf ab, die biologische Vielfalt zu fördern und gleichzeitig einen natürlichen Windschutz zu schaffen. Dank der Kooperation mit dem Projekt „Brommi – Biosphärenreservate als Modelllandschaften für den Insektenschutz“ wurde die Finanzierung für die bunte Mischung aus heimischen Sträuchern schnell gesichert.

Die dreireihige Hecke erstreckt sich über beeindruckende 160 Meter und bietet eine Vielzahl von Pflanzen, die nicht nur Insekten anlocken, sondern auch Nistplätze für Vögel und Beeren für die Anwohner bereitstellen. Unter den 17 verschiedenen Wildsträuchern finden sich beliebte Arten wie Kornelkirsche und Holunder, aber auch weniger bekannte wie Pfaffenhütchen und Faulbaum. Am Pflanztag, der Ende Oktober stattfand, waren 16 Junior Ranger aus den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld vor Ort, um unter Anleitung erfahrener Ranger die Sträucher in die Erde zu setzen.

Junior Ranger im Einsatz

Mit viel Enthusiasmus und unter der Aufsicht von Erwachsenen arbeiteten die Kinder in Dreierteams, um die Pflanzen fachgerecht zu setzen. Nach nur zwei Stunden war der Großteil der Hecke bereits gepflanzt! Die Freude war groß, als sich spontan zwei Anwohner bereit erklärten, beim Pflanzen zu helfen, sodass auch die restlichen Sträucher schnell in die Erde kamen. Dieses Projekt ist Teil des größeren Vorhabens, die Integration von Insektenlebensräumen in die Landwirtschaft zu fördern und die Artenvielfalt in der Region zu steigern. Wiltrud Fischer, Projektmanagerin des WWF im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön, betont: „Ziel ist, dass Insektenreichtum wieder selbstverständlicher Teil der Landschaft wird.“ Das Projekt wird durch das Bundesamt für Naturschutz und das bayerische Umweltministerium gefördert.