Am Montag, den 9. Februar 2026, kam es im Stadtteil Hamburg-Altona zu einem dramatischen Vorfall während eines Einsatzes der Feuerwehr Hamburg. Der Notruf war aufgrund eines beschädigten Wasserrohrs eingegangen, was die Feuerwehr veranlasste, mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug unter dem Einsatzstichwort „Technische Hilfe Klein“ auszurücken. Bei der Erkundung im Keller stießen die Einsatzkräfte auf eine defekte Fernwärmeleitung, die Wasser unter hohem Druck und Temperaturen über 100 °C transportierte.
Während die Feuerwehrkräfte den überfluteten Keller durchsuchten, ereignete sich ein tragischer Unfall: Ein Feuerwehrangehöriger stürzte in einen offenen, etwa 1,60 m tiefen Revisionsschacht, der mit kochend heißem Wasser gefüllt war. Dieser Sturz führte zu schweren Verbrühungen an seinen Händen, was sofortige medizinische Hilfe erforderlich machte. Der Rettungsdienst brachte den verletzten Feuerwehrmann, begleitet von einem Notarzt, in eine Klinik zur stationären Behandlung. Glücklicherweise bestand zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr für ihn.
Einsatz und Folgen
Insgesamt waren bei diesem Einsatz 20 Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes tätig. Der Vorfall hat nachträglich eine Einsatznachsorge für die beteiligten Feuerwehrkollegen zur Folge gehabt. Ein Gesprächsangebot wurde unterbreitet, um die psychologische Unterstützung für die Einsatzkräfte zu gewährleisten. Oberbranddirektor Sauermann besuchte die Einsatzstelle persönlich, um sich ein Bild von der Lage zu machen und die Situation zu beurteilen.
Der Wiederherstellungsprozess in der betroffenen Umgebung wird voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen, wobei die Anliegen der betroffenen Bürger und die Instandsetzung der Infrastruktur Priorität haben. Feuerwehr und Rettungsdienste stehen weiterhin in engem Kontakt, um die Sicherheit in Hamburg zu gewährleisten und ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu vermeiden.
Für weitere Informationen über die laufenden Einsätze und Neuigkeiten aus dem Bereich der Feuerwehr können Interessierte die Webseite des Feuerwehr Magazins besuchen: Feuerwehr Magazin.