
In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November, als die Geister und Gespenster durch die Straßen schlichen, wurde die Halloween-Nacht in Sperenberg zu einem schockierenden Vorfall! Die Polizei in Berlin hatte bereits im Vorfeld angekündigt, mit bis zu 750 zusätzlichen Einsatzkräften auf die mögliche Randale zu reagieren. Doch während Berlin sich auf eine unruhige Nacht vorbereitete, entpuppte sich Brandenburg als Schauplatz einer bedrohlichen Auseinandersetzung.
Am Mellensee in Sperenberg (Landkreis Teltow-Fläming) alarmierte ein besorgter Zeuge die Polizei, weil Jugendliche mit gefährlichen Gegenständen hantierten. Vor Ort stießen die Beamten auf vier Minderjährige. Ein 15-Jähriger und ein 13-Jähriger hatten zwei weitere 13-Jährige nicht nur verbal, sondern auch mit einem Messer bedroht! Die Polizei bestätigte die erschreckenden Details und erklärte, dass kein Verletzter zu beklagen war.
Ein Streich oder ernsthafte Bedrohung?
Die beiden Beschuldigten rechtfertigten ihr Verhalten als harmlosen Halloween-Streich und entschuldigten sich für ihr Verhalten. Doch die Polizei ließ sich nicht täuschen! Das Messer wurde sichergestellt, und es wurden belehrende Gespräche mit den Jugendlichen geführt. Eine Anzeige wegen Bedrohung wurde aufgenommen – ein ernstes Nachspiel für einen vermeintlichen Scherz. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, aber die Nacht war alles andere als ruhig.
In Berlin hingegen blieb die Situation weitgehend entspannt, mit nur wenigen Zwischenfällen. Einige Gruppen von Verkleideten zündeten Pyrotechnik in Steglitz und Moabit, was außerhalb von Silvester verboten ist. Die Polizei nahm die Identitäten der Beteiligten auf, um weiteren Eskalationen entgegenzuwirken. Im Vergleich zum Vorjahr, als etwa 1000 Einsatzkräfte im Einsatz waren, blieb die Verstärkung diesmal aus anderen Ländern aus, was die Lage etwas entspannte.
Details zur Meldung