Grüner Wasserstoff in Gefahr: Pläne zwischen Deutschland und Indien stocken!
Deutschland und Indien stärken die Wasserstoff-Zusammenarbeit zur Energiewende. Pläne, Forschung und Marktchancen im Fokus.
Grüner Wasserstoff in Gefahr: Pläne zwischen Deutschland und Indien stocken!
Der Traum vom grünen Wasserstoff scheint ins Stocken zu geraten! Deutschland und Indien wollen nun gemeinsam an der Nutzung dieses Hoffnungsträgers der Energiewende arbeiten. Wasserstoff gilt als klimafreundliche Lösung, vor allem wenn er aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Doch trotz der festgelegten Zusammenarbeit stehen die Pläne zur Exportierung und Produktion auf der Kippe!
Indien auf dem Weg zum Wasserstoff-Exporteur
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck betonte, dass Indien dank seiner günstigen Strompreise eine Schlüsselrolle als Wasserstoff-Exporteur einnehmen könnte. Doch es gibt noch keinen Fahrplan für feste Lieferkontingente! Die neue Roadmap soll dazu dienen, grünen Wasserstoff profitabel zu machen und den Handel zu beleben. Doch Kritiker warnen: Es könnte Jahre dauern, bis Wasserstoff in ausreichenden Mengen und zu fairen Preisen verfügbar ist. Zudem bleibt unklar, ob Indien überhaupt so viel Wasserstoff exportieren kann, während das Land bis 2030 selbst eine Produktionskapazität von fünf Millionen Tonnen aufbauen will.
Die Bundesregierung rechnet mit einer Wasserstoff-Nachfrage von 95 bis 130 Terrawattstunden pro Jahr bis 2030, was über 3 Millionen Tonnen Wasserstoff entspricht. Ohne die Möglichkeit, den gesamten Bedarf selbst zu erzeugen, plant Deutschland, 50 bis 70 Prozent des benötigten Wasserstoffs zu importieren! Diese ehrgeizigen Ziele werden durch Verzögerungen bei den Infrastrukturprojekten zusätzlich erschwert – die Dänisch-Deutsche Wasserstoff-Pipeline wird sich nun bis 2031 verzögern!
Das Wasserstoff-Kernnetz wurde zwar kürzlich bekannt gegeben und zeigt, wo Pipelines in Deutschland verlaufen sollen, doch es mangelt an Betreibern für dieses Milliardenprojekt. Bürgerinitiativen berichten von Widerstand gegen die Pläne! Die Zeit drängt, denn die Energiewende steht auf der Kippe und der Druck auf die Politik wächst!