Großer Brand im Stadtteil Auen: Feuerwehr im Einsatz gegen Flammen

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In Auen kam es am 10. November 2025 zu einem Brand in einem Nebengebäude, mehrere Feuerwehren waren im Einsatz.

In Auen kam es am 10. November 2025 zu einem Brand in einem Nebengebäude, mehrere Feuerwehren waren im Einsatz.
In Auen kam es am 10. November 2025 zu einem Brand in einem Nebengebäude, mehrere Feuerwehren waren im Einsatz.

Großer Brand im Stadtteil Auen: Feuerwehr im Einsatz gegen Flammen

Am 10. November 2025 kam es gegen 16:00 Uhr im Stadtteil Auen zu einem Brand in einem Nebengebäude, der die örtlichen Einsatzkräfte in Alarmbereitschaft versetzte. Mehrere Notrufe berichteten von starker Rauchentwicklung, was zur Auslösung der Alarmstufe „B4 – Brand Neben­gebäude“ führte. Die Hauptfeuerwache Villach sowie die Freiwilligen Feuerwehren Judendorf und Pogöriach waren schnell am Einsatzort. Unterstützung erhielt die Feuerwehr auch durch ein Tanklöschfahrzeug der Betriebsfeuerwehr Infineon.

Das betroffene Nebengebäude, welches etwa 8 Meter lang und aus Holz gefertigt war, stand in Vollbrand. Anlieger versuchten zunächst, den Brand mit Handfeuerlöschern zu bekämpfen, mussten jedoch schnell feststellen, dass dies nicht ausreichte. Ein Atemschutztrupp der Hauptfeuerwache drang ins Gebäude vor, während die Feuerwehren Judendorf und Pogöriach von außen löschten und brennende Hecken bekämpften.

Einsatzkräfte und Löscharbeiten

Um die Löschwasserversorgung zu gewährleisten, wurde die Feuerwehr Turdanitsch-Tschinowitsch alarmiert. Ein weiterer Atemschutztrupp öffnete das Dach des Gebäudes mit motorbetriebenen Sägen, um Glutnester zu bekämpfen. Dank des koordinierten Einsatzes konnte der Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden. Die Kontrolle des Brandbereichs erfolgte mit Wärmebildkameras, um sicherzustellen, dass keine Glutnester zurückblieben. Die Feuerwehr Judendorf verblieb als Brandwache vor Ort.

Im Rahmen der Rettungsmaßnahmen wurden vier Personen, die sich in der Nähe des Brandortes aufhielten, vom Roten Kreuz untersucht. Glücklicherweise blieben diese unverletzt. Die Polizei Villach hat mittlerweile Ermittlungen zur unbekannten Brandursache aufgenommen. Insgesamt waren rund 65 Einsatzkräfte von fünf verschiedenen Feuerwehren sowie zwölf Fahrzeuge im Einsatz, unterstützt von der Polizei und dem Roten Kreuz.

Brandschutz im Kontext

Ein solches Ereignis wirft Fragen bezüglich der allgemeinen Brandsicherheit auf. Laut den Berichten von FeuerTrutz sind umfassende und einheitliche Brandstatistiken in Deutschland oft nicht vorhanden, was die Auswertung und Verbesserung des Brandschutzes erschwert. Statistiken, die Brandursachen, Verletzungen und Todesfälle dokumentieren, sind entscheidend, um zukünftige Vorfälle zu minimieren. Regelmäßige Updates und eine gemeinsame Datenbasis könnten dazu beitragen, die Sicherheit weiter zu erhöhen.

In Österreich sind vergleichbare Statistiken ebenfalls wichtig, um ähnliche Vorfälle wie in Auen zu analysieren und präventive Maßnahmen zu ergreifen. Dies zeigt, wie notwendig eine umfassende Diskussion über Brandschutzthemen ist, um sowohl die Einsatzkräfte als auch die Bürger zu schützen.