Alarmstufe rot für Radfahrer!

In Halle (Saale) zeigt sich die Europachaussee nach einer umfassenden Sanierung in einem widersprüchlichen Licht. Während die Fahrbahn zwischen Äußerer Kasseler Straße und Dieselstraße nun glänzt, bleibt der angrenzende Fuß- und Radweg in einem katastrophalen Zustand. Hier wurden die gravierenden Schäden schlichtweg ignoriert! Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) schlägt Alarm: Die unzureichende Infrastruktur ist ein immer wiederkehrendes Problem und stellt ein erhebliches Unfallrisiko dar.

Die Wurzelaufbrüche im Asphalt sind nicht nur ein Ärgernis, sie gefährden die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Warum wurde der Fuß- und Radweg nicht gleichzeitig mit der Fahrbahn saniert? Diese Frage bleibt unbeantwortet, während Radfahrer*innen gezwungen sind, auf einem maroden Weg zu fahren, der in beide Richtungen genutzt werden muss. Ein Ausweichen auf die weniger beschädigte Seite ist unmöglich, was die Situation zusätzlich gefährlich macht. Oberflächliche Reparaturen in der Vergangenheit haben nicht ausgereicht; die Wurzeln bahnen sich ihren Weg sogar durch den neuen Belag. Wo sind die Wurzelsperren, die hier dringend benötigt werden?

Unzureichende Pflege der Radwege

Die Verkehrsinfrastruktur in Halle (Saale) ist nicht nur auf neue Fahrbahnen beschränkt. Die ständige Pflege und Instandhaltung, insbesondere der Radwege, wird sträflich vernachlässigt. Es mangelt an grundlegenden Wartungsarbeiten wie der Sanierung der Fahrbahn, dem Grünschnitt oder der Winterräumung. Diese Missstände sind nicht nur ärgerlich, sie können für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen zur echten Gefahr werden. Die Stadt muss sich dringend um die Sicherheit ihrer Radwege kümmern, bevor es zu schweren Unfällen kommt!