Am 5. Februar 2026 um ca. 9:40 Uhr wurde die Feuerwehr Dortmund zu einem Brand in einem Reihenmittelhaus in der Bogenstraße in Dortmund-Derne alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war die gesamte Straße von Rauch durchzogen, und Flammen schlugen aus einem Erdgeschossfenster. Anwohner berichteten von einer Frau, die sich noch im brennenden Gebäude befand.

Der Sohn der Verstorbenen hatte Rauchgase eingeatmet und informierte die Feuerwehr über die Situation. Sofort gingen drei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und Menschenrettung vor. Leider kam für die Frau jede Hilfe zu spät; sie starb an der Einsatzstelle. Ihr Sohn wurde vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus transportiert. Eine weitere Angehörige erhielt ebenfalls Unterstützung durch den Rettungsdienst und psychosoziale Notfallversorgung.

Katze in Sicherheit gebracht

Im Zuge der Rettungsarbeiten entdeckte die Feuerwehr eine Katze im Gebäude. Diese wurde ebenfalls in Sicherheit gebracht und mit Sauerstoff versorgt, bevor sie in ein Tierheim gebracht wurde. Die Löscharbeiten zogen sich bis gegen 11:00 Uhr hin, als das Feuer schließlich unter Kontrolle gebracht wurde. Um Glutnester zu überprüfen, musste auch ein Teil des Daches aufgenommen werden.

Insgesamt waren etwa 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Dortmund an dem Einsatz beteiligt. Die Brandursache bleibt derzeit unklar und wird von der Kriminalpolizei untersucht. Laut der deutschen Brandstatistik kommt es in Deutschland häufig in Wohngebäuden zu Bränden; Küchen sind dabei der häufigste Ort, an dem Brandentstehungen beobachtet werden, mit einem Anteil von 27 %. Diese statistischen Erkenntnisse basieren auf einer umfangreichen Sammlung von Daten, die von verschiedenen Institutionen zusammengestellt wurden, um Risiken besser bewerten zu können und fundierte Entscheidungen im Brandschutz zu treffen feuertrutz.de.

Die Feuerwehr Dortmund ist mit den laufenden Ermittlungen beschäftigt, um die genauen Umstände dieses tragischen Vorfalls zu klären. Bislang konnte die genaue Brandursache noch nicht festgestellt werden, was für die Angehörigen und die betroffenen Nachbarn eine zusätzliche Belastung darstellt.