Gevelsberg (ots)
Am Samstag war die Feuerwehr Gevelsberg unermüdlich im Einsatz und rückte gleich mehrfach zu Bränden und einem Verkehrsunfall aus. Die Einsätze begannen gegen 15:36 Uhr mit einem kleinen Brand in der Wasserstraße, der auf den unsachgemäßen Einsatz von Pyrotechnik zurückzuführen war. Nach einer erfolgreichen Löschung konnte dieses Ereignis bereits nach nur zehn Minuten beendet werden.
Unmittelbar danach kam es zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der Eichholzstraße, bei dem zwei PKW aus bislang unbekannten Gründen kollidierten. Die Feuerwehr übernahm die Aufgaben der Verkehrssicherung und kümmerte sich um die Personen in den Fahrzeugen, während auf den Rettungsdienst gewartet wurde. Nach etwa 45 Minuten konnte auch dieser Einsatz abgeschlossen werden.
Weitere Einsätze und Herausforderungen
Zur gleichen Zeit, während die Feuerwehr beim Verkehrsunfall tätig war, wurde auch ein Containerbrand im Bereich der Jahnstraße festgestellt, der ebenfalls von der Freiwilligen Feuerwehr bekämpft wurde. Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte war hier von großer Bedeutung, um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern.
Gegen 18 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem weiteren Alarm gerufen, diesmal zu einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Asbecker Straße. Ein unsachgemäßer Umgang mit heißem Wachs auf einer Herdplatte hatte zu starker Verrauchung im Keller geführt. Die Feuerwehr führte umfassende Lüftungsmaßnahmen durch und nutzte eine Wärmebildkamera zur genauen Kontrolle des Bereichs. Auch dieser Einsatz konnte nach rund einer Stunde erfolgreich abgeschlossen werden.
Die Einsatzkräfte wurden wenig später erneut gefordert: Ein geländegängiges Fahrzeug mit einem speziellen Patientenrettungsmodul musste nach Sprockhövel alarmiert werden, um in unwegsamem Gelände Tragehilfe für den Rettungsdienst zu leisten. Nach etwa 70 Minuten war auch dieser Einsatz beendet.
In der Folge, um 20:25 Uhr, wurde die Feuerwehr zur Hagener Straße alarmiert. Dort wurde während eines laufenden Rettungsdiensteinsatzes ein alarmierend erhöhter Kohlenstoffmonoxidwert in einer Wohnung festgestellt. Die Ursache war die unsachgemäße Verwendung eines Holzkohlegrills. Die Feuerwehr evakuierte umgehend das gesamte Gebäude unter dem Einsatz von schwerem Atemschutz und übergab die geretteten Personen dem Rettungsdienst. Insgesamt wurden 11 Personen gesichtet, von denen vier für eine Behandlung ins Krankenhaus transportiert werden mussten. Angesichts der hohen Anzahl an Verletzten waren zusätzliche Rettungsmittel aus dem gesamten EN-Kreis und Hagen erforderlich, darunter auch der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst. Für den Einsatz musste die Hagener Straße komplett gesperrt werden, doch nach umfangreichen Lüftungsmaßnahmen konnten die Bewohner schließlich wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, was etwa zwei Stunden in Anspruch nahm.
In den frühen Morgenstunden des nächsten Tages, um 02:23 Uhr, waren die Einsatzkräfte erneut gefordert, als sie zur Körnerstraße ausrückten. Hier wurde eine Wohnungstür geöffnet und die Patientin an den Rettungsdienst übergeben. Die Feuerwehr Gevelsberg hat an diesem Tag bewiesen, wie wichtig schnelle Reaktionen und professionelle Einsätze sind, um in kritischen Situationen schnell Hilfe zu leisten und das Wohl der Bürger zu schützen.
Insgesamt verdeutlichen diese Einsätze die vielfältigen Herausforderungen, denen sich die Feuerwehr Gevelsberg gegenüber sieht. Der Schutz der Bürger und die schnelle Reaktion bei Notfällen sind von höchster Priorität, wie die vielfältigen Einsätze am Samstag eindrucksvoll zeigen.
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