Deutschland

Ex-Kaiserin Michiko stürzt vor 90. Geburtstag – Operation erfolgreich!

In Tokio sorgte eine besorgniserregende Nachricht für Aufregung unter den Japanern. Die ehemalige Kaiserin Michiko hat sich beim Sturz in ihrer Residenz den Oberschenkelknochen gebrochen. Dies wurde aus mehreren japanischen Medienquellen berichtet. Kurz bevor sie am 20. Oktober ihren 90. Geburtstag feiert, musste sie sich bereits einer Operation unterziehen. Die gute Nachricht: Der Eingriff, der am berühmten Krankenhaus der Universität Tokio durchgeführt wurde, verlief erfolgreich.

Allerdings wird der Ehrentag von Michiko vermutlich im Krankenhaus stattfinden, da sie nach der Operation voraussichtlich zwei Wochen dort bleiben muss. Ihre Rückkehr nach Hause hängt von den Fortschritten in der Rehabilitation ab, wie das Kaiserliche Hofamt mitteilte. Akihito, ihr Ehemann, der Ende letzten Jahres ebenfalls 90 Jahre alt wurde, expressed Erleichterung über den erfolgreichen Verlauf der Operation. Beide haben in den letzten Jahren gesundheitliche Herausforderungen bewältigt.

Ein Rückblick auf die Kaiserliche Familie

In der Tokioer Residenz, in der das Paar die letzten Jahre seines Lebens verbracht hat, spiegelt sich ein Stück Geschichte wider. Akihito war 2019 der erste Monarch in rund 200 Jahren, der während seiner Lebenszeit abdankte. Dies war eine historische Entscheidung, die dem Paar eine Rückkehr in die alte Residenz ermöglichte. Das Volk hat großes Mitgefühl für die beiden und sieht den Rückzug als eine wohlverdiente Ruhezeit an.

Kurze Werbeeinblendung

Die Verdienste von Michiko sind unvergessen. Ihr unermüdliches Engagement für ihr Land über die Jahre, sei es beim Besuch von Opfern von Naturkatastrophen oder bei einer Vielzahl von feierlichen Anlässen, hat sie im Herzen der Japaner verankert. Die Berichterstattung über Michiko hebt ihren „Geist der Selbstlosigkeit“ hervor, der sie in die Rolle einer liebevollen Mutterfigur für das Volk katapultierte.

Trotz ihrer Verehrung ist ihr Ruhestand jedoch nicht ohne Sorgen. Ihre Gesundheit ist ein konstantes Thema, das gegenseitiges Besorgnis hervorruft. Darüber hinaus steht die Thronfolgedebatte im Raum. Das aktuelle Hofgesetz sieht vor, dass nur Männer auf dem Thron sein dürfen. Michikos Enkel Prinz Hisahito ist mit 18 Jahren der einzige Hoffnungsträger in der männlichen Linie der Kaiserfamilie. Sollte er jedoch keinen männlichen Nachfolger zeugen, wird das Kaiserhaus in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, denn das Gesetz verbietet Frauen den Zugriff auf den Thron.

Die notwendige politische Debatte um eine Veränderung dieses Gesetzes könnte der Schlüssel für die Zukunft der ältesten Erbmonarchie der Welt sein. Eine Gesetzesänderung, die den Erstgeborenen unabhängig vom Geschlecht auf den Thron bringen würde, könnte die Unsicherheiten um die Thronfolge beenden. Michikos Enkelin, Aiko, könnte somit eine Kaiserin werden.

Der Zustand der Traditionen und die persönlichen Sorgen von Michiko und Akihito bleiben eng miteinander verknüpft. Beide wissen, dass ihre Hoffnungen für die Zukunft des Kaiserhauses von den Entscheidungen der Politik abhängen. Es würde ihrer beider Zukunft, gerade an Michikos bevorstehendem 90. Geburtstag, einen würdigen Rahmen geben. Momentan bleibt den beiden nur die Hoffnung auf eine positive Wende.

Diese Entwicklungen werden von den Bürgern Japan mit großem Interesse verfolgt, besonders in Zeiten gesundheitlicher Unsicherheiten. Es ist eine wahrhaft spannende Zeit für die Kaiserfamilie, die trotz ihrer Herausforderungen im Herzen der Bevölkerung lebt. Mehr dazu bietet die Berichterstattung auf www.radiohochstift.de.


Details zur Meldung
Genauer Ort bekannt?
Tokio, Japan
Quelle
radiohochstift.de

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"