Am 8. Jänner 2026 ereignete sich ein dramatischer Einsatz in Rottenmann, bei dem eine Person aus einem Auto gerettet werden musste, das drohte, in einen Bach zu rutschen. Laut Informationen von Fireworld wurden die Einsatzkräfte um 16:49 Uhr alarmiert. Der Alarmtext beschrieb einen Pkw im Bach mit einer Person im Fahrzeug. Die Freiwillige Feuerwehr Rottenmann rückte mit mehreren Fahrzeugen aus, darunter ein HLF3, TLFA und MZFA.
Das Fahrzeug hatte sich bereits teilweise im Wasser befunden, und die Person im Inneren war reglos. Um die betroffene Person zu stabilisieren, wurden neben den Feuerwehrsanitätern auch Sicherungsmaßnahmen mit Arbeitsleinen, einem Greifzug und einer Seilwinde getroffen. Während der Rettungsaktion musste ein Taucher des Tauchstützpunkts Rottenmann anwesend sein, um zusätzliche Unterstützung zu leisten.
Rettungsmaßnahmen und weitere Beteiligte
Einsatzleiter OBI Harald Mayer koordinierte die verschiedenen Maßnahmen. Nach Stabilisierung des Fahrzeugs gelang es den Einsatzkräften schließlich, die verletzte Person zu retten und an das Rote Kreuz zu übergeben. Der gesamte Einsatz dauerte etwa drei Stunden und umfasste die Mitarbeit von 18 Feuerwehrangehörigen aus Rottenmann sowie Unterstützung durch den Notarzt und die Polizei der Region.
Zusätzlich wurde ein Abschleppunternehmen zur Bergung des Fahrzeugs angefordert. Die Alarmierung erfolgte unter dem Alarmstichwort „T10“, was zu einer Stornierung der Anfahrt der Feuerwehr Selzthal führte. Solche Einsätze erfordern umfassende Planung und Teamarbeit, um in Notfällen schnell und effektiv helfen zu können.
Technische Hilfeleistung im Rettungsdienst
Die Art von Hilfe, die hier benötigt wurde, fällt unter Technische Hilfeleistung, die vielfältige Kategorien umfasst. Wie Feuerwehr Zeven erläutert, reicht dies von Einsätzen bei Unfällen bis hin zu technischen Hilfen zur Rettung von Personen in unterschiedlichsten Situationen. Insbesondere THW-Y ist relevant für Wasserrettungen, bei denen Personen oder Tiere aus Gewässern gerettet werden müssen.
Eine umfassende Analyse der Leistungsfähigkeit des Rettungsdienstes in Deutschland zeigt gemäß BASt, dass die Notfallrate in den letzten Jahren gestiegen ist. Es gab eine hochgerechnete Anzahl von etwa 13,1 Millionen Einsätzen im Jahr, wovon ein erheblicher Teil Notfälle betraf. Diese Daten verdeutlichen die Bedeutung und Notwendigkeit gut ausgebildeter Einsatzkräfte im Bereich der Unfallrettung und der technischen Hilfeleistung.