
Ein tragischer Vorfall in der russischen Luftwaffe ereignete sich am 2. April 2025, als ein Tupolew Tu-22M3, ein Mittelstreckenbomber, während eines Übungsflugs in Sibirien abstürzte. Laut dem Bericht von oe24 war die Maschine über unbewohntem Gebiet in der Region Irkutsk abgestürzt und ging beim Aufprall in Flammen auf. Der Vorfall führte zum Verlust eines Piloten, während die übrigen drei Besatzungsmitglieder sich mit Fallschirmen retteten, jedoch verletzt wurden und derzeit in Krankenhäusern behandelt werden.
Das russische Verteidigungsministerium bestätigte, dass die Maschine während eines Routineflugs nahe des Luftwaffenstützpunkts Belaja, etwa 100 Kilometer nördlich von Irkutsk, abstürzte. Die Umstände des Unglücks deuten auf ein technisches Versagen des viersitzigen Überschallbombers hin, der auch als NATO-Code „Backfire“ bekannt ist. Diese Informationen wurden auch von Rundschau Online übernommen.
Folgen des Absturzes
Durch den Absturz wurde eine Stromleitung durchtrennt, was dazu führte, dass mehr als 200 Häuser ohne Strom waren. Gouverneur Igor Kobzev informierte darüber, dass die Ursache für den Vorfall weiterhin untersucht wird, und betonte die Dringlichkeit der Situation.
Der Tupolew Tu-22M3, der ursprünglich als Langstreckenbomber entworfen wurde, wurde seit Ende der 1960er-Jahre in verschiedenen Varianten bis 1993 produziert. Heute wird er vor allem als Träger von Marschflugkörpern und für Angriffseinsätze, unter anderem im Ukraine-Konflikt, eingesetzt. Die Russischen Luftstreitkräfte, die in den Konflikten in Syrien und der Ukraine aktiv sind, verfügen über eine Flotte von rund 3.863 Luftfahrzeugen. Wie auf Wikipedia отмечается, haben diese Streitkräfte seit 2001 eine umfassende Modernisierung durchlaufen, um ihre Kampffähigkeiten zu verbessern.
Der Verlust des Tu-22M3 stellt einen weiteren Rückschlag für die Russische Luftwaffe dar, die bereits in den vergangenen Monaten und Jahren mit hohen Verlusten und anderen technischen Problemen konfrontiert war. Die Berichte über den Absturz verdeutlichen nicht nur die Risiken, die mit militärischen Operationen verbunden sind, sondern auch die Herausforderungen innerhalb der russischen Streitkräfte.
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