Heftiger Sturm verwüstet Kärnten: Tausende Haushalte ohne Strom!
Heftige Stürme verursachen in Kärnten großflächige Stromausfälle. Tausende Haushalte sind ohne Strom, Reparaturen verzögern sich.

Heftiger Sturm verwüstet Kärnten: Tausende Haushalte ohne Strom!
Ein heftiger Sturm hat am Donnerstagabend über Österreich gewütet und besonders Kärnten stark getroffen. In den frühen Abendstunden wurden gegen 19 Uhr die ersten Schäden gemeldet. Um 20 Uhr waren bereits rund 8.000 Haushalte ohne Strom, was auf umgestürzte Bäume und Schäden an der Infrastruktur zurückzuführen ist. Die Reparaturarbeiten, die unter diesen schwierigen Bedingungen stattfinden müssen, können voraussichtlich erst nach Mitternacht beginnen, da eine Wetterberuhigung nicht in Sicht ist. Viele Kärntner werden die Nacht im Dunkeln verbringen müssen und die Gefahren für die Arbeiter bei den Reparaturen sind erheblich, wie oe24.at berichtet.
Die extremen Wetterverhältnisse, die durch eine Kaltfront verursacht wurden, führten zu heftigen Stürmen und Unwettern in ganz Österreich. Wetterwarnungen galten für acht Bundesländer, besonders im Süden und Südosten sowie in Wien. Dabei breiteten sich die Schäden schnell aus, und die Durchführung der Reparaturarbeiten stellte sich als äußerst schwierig heraus. Die meteorologischen Prognosen kündigten an, dass stürmische Bedingungen auch weiterhin bestehen bleiben, was die Situation für die Betroffenen verschärft.
Schäden und Feuerwehreinsätze in Kärnten
In den darauffolgenden Tagen verschärften sich die Probleme weiterhin. Am Freitag kam es in Kärnten zu weiteren Sturmereignissen, die zahlreiche Feuerwehreinsätze nach sich zogen. So ruckten die Einsatzkräfte wegen umgestürzter Bäume aus. Am Samstag waren zeitweise etwa 1.700 Haushalte ohne Strom. Bis Samstagabend konnte die Stromversorgung größtenteils wiederhergestellt werden, jedoch traten erneut Störungen auf. Am Sonntagabend waren nach Angaben der Kleinen Zeitung rund 500 Haushalte, hauptsächlich im Gegendtal, Görtschitztal und im Bezirk Wolfsberg, nach wie vor ohne Strom.
Zusätzlich sorgten die stürmischen Bedingungen für rund 70 Feuerwehreinsätze in den Bezirken Spittal und Wolfsberg. Meteorologe Nikolas Zimmermann stellte fest, dass der kräftige Nordwestwind anhält und Windspitzen von bis zu 70 km/h erreicht werden könnten. Auch in den kommenden Tagen müssen die Kärntner mit stürmischen Bedingungen rechnen. Am Montag werden weiterhin Windspitzen von bis zu 60 km/h erwartet, während Wolken aus Osten Regen bringen werden.
Meteorologische Warnungen und Auswirkungen
Die Warnungen für Wind, Regen und Schnee leiten sich von der statistischen Wiederkehrzeit meteorologischer Ereignisse ab, wie auf der Webseite ZAMG ausgeführt wird. Dabei wird deutlich, dass seltenere Ereignisse oft heftiger ausfallen und größere Schäden verursachen können. Beispielsweise haben Stürme bei belaubten Bäumen eine erhöhte Schadenswirkung. Auch die Dauer der Niederschläge wirkt sich auf die Intensität der Schäden aus. Ein Sturm im Zusammenhang mit starkem Regen nach einer langen Niederschlagsperiode kann gravierendere Folgen haben als in einer trockenen Phase.
Insgesamt ist die Situation in Kärnten angespannt, und die Auswirkungen der Wetterereignisse sind deutlich spürbar. Während viele Kärntner auf eine schnelle Normalisierung der Verhältnisse hoffen, bleibt abzuwarten, wie sich das Wetter weiter entwickeln wird.