Die schockierende Hinrichtung von Jamshid Sharmahd erschüttert die Öffentlichkeit und sorgt für einen Aufschrei der Empörung. Der Deutsch-Iraner, der in Teheran geboren wurde und in Deutschland aufwuchs, traf das Schicksal eines unrechtmäßig Verurteilten. Er wurde während eines Aufenthalts in Dubai.toya hinterhältig in den Iran verschleppt und dort in einem offenkundigen Schauprozess zum Tode verurteilt – ohne jegliche juristische Unterstützung! Die Familie vermochte bis zur letzten Minute zu hoffen, doch die grausame Realität blieb gnadenlos.

Die deutsche Regierung, die stets auf „stille Diplomatie“ setzt, hat in diesem Fall kläglich versagt. Für die iranischen Machthaber war Sharmahd nichts weiter als ein unbequemes Hindernis – ein gefährlicher Gegner, der aus dem Weg geräumt werden musste. Sie scheinen sich nicht nur am eigenen Machtanspruch festzuklammern, sondern senden der Bundesregierung auch eine klare, bedrohliche Botschaft. Die grausame Hinrichtung fiel inmitten gespannter geopolitischer Verhältnisse und direkt nach israelischen Luftangriffen auf den Iran. Der Zeitpunkt kann jedoch auch reiner Zufall sein.

Forderung nach Konsequenzen

Gazelle, die Tochter von Jamshid Sharmahd, fordert nicht nur Mitgefühl, sondern direkte Antworten von Bundeskanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock. Diese hat bereits angekündigt, dass die Hinrichtung „schwerwiegende Folgen“ haben wird. Doch was wird unternommen? Es bleibt nur zu hoffen, dass die ankündigte Härte tatsächlich bald sichtbar wird. Die Ausweisung des iranischen Botschafters steht als scharfes diplomatisches Schwert bereit. Wann, wenn nicht jetzt, sollte es endlich gezogen werden?