Ein kriminalistischer Erfolg für die Polizei in Mönchengladbach: Ein mutmaßliches Betrüger-Duo, das die Bürger mit perfiden Maschen um ihr Geld brachte, ist nun ins Visier der Ermittler geraten. Immer wieder wurden Fälle gemeldet, in denen die Täter falsche Tatsachen vortäuschten, um an sensible Kontoinformationen zu gelangen und diese für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen.

Die Betrüger, zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren, haben es vor allem auf ältere Menschen abgesehen. Sie gaben sich unter anderem als Bankmitarbeiter aus und schafften es, eine 74-Jährige so zu manipulieren, dass sie ihr Online-Banking öffnete und fünfstellige Beträge auf Konten im Ausland überwies. Die Opfer wurden psychisch unter Druck gesetzt und überredet, ihnen ihre Kontoinformationen zu geben. In einem perfiden Spiel versprachen die Täter eine vermeintlich attraktive Geldquelle, um an noch mehr Daten zu gelangen. Das ergaunerte Geld wurde anschließend in Gutscheinkarten umgewandelt, die die Betrüger für ihre eigenen Zwecke nutzen konnten.

Festnahmen und Ermittlungen

Am 30. Oktober schlugen die Ermittler zu und nahmen einen der Verdächtigen vorläufig fest. Nach einer Durchsuchung der Wohnungen wird nun auch der Vorwurf des bandenmäßigen Betrugs sowie mögliche Geldwäsche-Praktiken geprüft. Nach kurzer Zeit im Polizeigewahrsam wurde der Festgenommene jedoch wieder entlassen, da keine ausreichenden Haftgründe vorlagen.

Die Polizei warnt eindringlich vor solchen Betrugsmaschen: „Nehmen Sie nicht an, dass Nachrichten oder Anrufe von Ihrer Bank echt sind. Kontaktieren Sie im Zweifelsfall Ihre Bank direkt über die offizielle Website oder die auf Ihrer Karte angegebene Telefonnummer. Geben Sie niemals vertrauliche Daten wie Passwörter oder PINs weiter!“ Betrüger nutzen psychologischen Druck, um ihre Opfer zu verängstigen und zu schnellen Entscheidungen zu drängen. Bleiben Sie wachsam und informieren Sie sich über aktuelle Betrugsfälle, um sich und Ihre Familie zu schützen!