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Am Samstagnachmittag kam es zu einem tragischen Unfall auf der Autobahn A11 in Brandenburg, bei dem eine 29-jährige Frau und ein 48-jähriger Mann ihr Leben verloren. Der Reisebus der Firma Flixbus war auf dem Weg von Berlin nach Stettin, als er um etwa 15:30 Uhr auf eine Leitplanke auffuhr und umkippte. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschten winterliche Straßenverhältnisse mit Glatteis und Schneefall, was zu dem folgenschweren Vorfall beitrug.
Insgesamt befanden sich 13 Fahrgäste sowie die Fahrerin im Bus. Bei dem Unglück wurden vier Personen schwer und sieben weitere leicht verletzt. Die Rettungsmaßnahmen erfolgten durch ein Großaufgebot an Rettungskräften, die unter anderem Notfall-Zelte zur Versorgung der Verletzten aufbauten. Einige der leichtverletzten Personen konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen.
Unfallhergang und Reaktionen
Die Unfallursache, die Experten derzeit untersuchen, könnte auf eine unangepasste Geschwindigkeit der Fahrerin zurückzuführen sein. Zudem wurde berichtet, dass ein Lkw quer auf der Fahrbahn stand, was die Gefahr für den Bus erhöhte. Der Bus war um 13:25 Uhr am Berliner Hauptbahnhof gestartet und hielt 15 Minuten später am Alexanderplatz weitere Fahrgäste auf.
Flixbus zeigte sich betroffen über den Vorfall und kündigte an, mit den Behörden zusammenzuarbeiten, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären. Die Polizei sicherte den Flixbus und bat Autofahrer um besondere Rücksichtnahme sowie um die Bildung einer Rettungsgasse. Der ADAC warnte ebenfalls vor Straßenglätte.
Dieser tragische Unfall erinnert an ein schweres Busunglück im März, bei dem auf der A9 bei Leipzig vier Menschen starben und 30 verletzt wurden, was die Gefahr von Wetterbedingungen auf den Straßen erneut in den Fokus rückt.
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