Millionär stalkt Fußballstar Marie-Therese Höbinger in Liverpool!
Marie-Therese Höbinger, österreichische Nationalspielerin, wurde von Stalker Mangal Dalal belästigt, der sich schuldig bekannte.

Millionär stalkt Fußballstar Marie-Therese Höbinger in Liverpool!
Marie-Therese Höbinger, eine österreichische Fußball-Nationalspielerin, ist Opfer eines Stalkers geworden. Der britische Unternehmer Mangal Dalal schickte ihr zwischen Ende Januar und Mitte Februar 2025 zahlreiche sexuell explizite Nachrichten über Instagram. Darin hinterließ Dalal seine Telefonnummer und Postleitzahl, was andeutete, dass er beabsichtigte, sie bei ihren Fußballspielen zu besuchen. Höbinger, die seit 2023 für den FC Liverpool spielt, blockierte Dalal auf Social Media und informierte ihren Klub über die bedenklichen Vorfälle, wie vol.at berichtet.
Am 16. Februar 2025, während eines Auswärtsspiels in Manchester, erschien Dalal trotzdem vor Ort und wartete am Spielfeldrand auf Höbinger. Ein Ordner bemerkte ihn und informierte den Sicherheitsbeauftragten von Liverpool, der bereits Schutzmaßnahmen für die Spielerin eingeleitet hatte. Die Polizei befragte Dalal, der in einer vorbereiteten Erklärung einräumte, psychisch krank gewesen zu sein. In der Folge erhob die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Stalkings, was zu einem weiteren Verfahren führte.
Rechtliche Konsequenzen und aktuelle Entwicklungen
Am 4. Dezember 2025 bekannte sich Dalal vor dem Amtsgericht in Liverpool schuldig. Die Verurteilung wird am 20. Januar 2026 am Amtsgericht Westminster verkündet. Nach Angaben von 20min ist Dalal ein 42-jähriger Unternehmer aus London mit einem Millionenvermögen.
Stalking ist ein ernstes Problem, das häufig schwerwiegende psychologische Folgen für die Betroffenen hat. Viele Opfer leiden unter Angstzuständen, dem Gefühl der Isolation und in extremen Fällen sogar unter Suizidgedanken. Laut dem Wikipedia-Artikel berichten 91,5 Prozent der Stalking-Opfer von psychologischen Auswirkungen und 24 Prozent haben über Suizidversuche nachgedacht.
Der Fall von Marie-Therese Höbinger im Kontext
In Höbingers Fall gibt es spezielle Umstände: Der Stalker schickte nicht nur Nachrichten, sondern erschien auch persönlich an einem Ort, an dem sie sich aufhielt. Dies hebt die Gefährlichkeit des Verhaltens hervor, da intime-Partner-Stalker als die gefährlichsten gelten. Diese Situation zeigt, wie ernst das Problem Stalking ist und wie wichtig es ist, die Betroffenen zu schützen. Höbinger hat bisher keine persönliche Stellungnahme zu den Vorfällen abgegeben, was darauf hindeutet, dass sie möglicherweise noch mit den Folgen der Belästigung zu kämpfen hat.
Insgesamt verdeutlicht dieser Fall die Notwendigkeit von Aufklärung und rechtlichen Maßnahmen zum Schutz vor Stalking. Insbesondere im Vereinigten Königreich gibt es spezifische Gesetze, die unter dem Protection from Harassment Act Verhaltensweisen abdecken, die über das Stalking hinausgehen. In diesem Kontext ist es wichtig, solche Vorfälle ernst zu nehmen und den Opfern zu helfen, damit sie sich sicherer fühlen können.