Am 2. Juni 2025, gegen 11:05 Uhr, brach im Bereich Stoverweg/Holstenhallen in Neumünster ein heftiges Feuer aus. Die Berufsfeuerwehr Neumünster erhielt mehrere Notrufe, die auf eine starke Rauchentwicklung hinwiesen. Zunächst wurde das Einsatzstichwort auf „Feuer Standard“ gesetzt, doch aufgrund der sichtbar zunehmenden Gefahr erhöhte sich die Alarmstufe schnell auf „Feuer größer Standard“. Dies führte zur Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Mitte sowie der Wehren aus Tungendorf und Einfeld.

Vor Ort stellte die Feuerwehr fest, dass mehrere Gartenlauben bereits in Vollbrand standen. Ein Drohnenteam der Führungsunterstützungsgruppe wurde zur Lageerkundung eingesetzt, um die Löscharbeiten zu unterstützen. Trotz der intensiven Bemühungen war die Wasserversorgung eine besondere Herausforderung, die durch den massiven Einsatz der Feuerwehrkräfte letztlich sichergestellt werden konnte.

Einsätze und Maßnahmen

Insgesamt waren etwa 70 Einsatzkräfte vor Ort. Während sich die Löscharbeiten zogen, wurde die Bahnstrecke Neumünster – Nortorf zur Gewährleistung der Sicherheit gesperrt. Die Bevölkerung erhielt eine Warnmeldung, in der sie aufgefordert wurde, Fenster und Türen zu schließen, da die Rauchentwicklung als erheblich eingeschätzt wurde. Besonders bedauerlich war der Vorfall, dass eine Person während des Einsatzes leicht verletzt wurde und in ein Krankenhaus transportiert werden musste.

Die Schnelligkeit der Reaktion und die Organisation der verschiedenen Feuerwehren verhinderten Schlimmeres. Nach den ersten Löscharbeiten blieben die Einsatzkräfte noch vor Ort, um Nachlöscharbeiten durchzuführen und sicherzustellen, dass keine weiteren Glutnester zurückblieben.

Brandstatistiken im Kontext

Im jüngsten Bericht des Center of Fire Statistics (CFS) des Internationalen Verbands der Feuerwehren und Rettungsdienste (CTIF) wird auf die steigenden Herausforderungen bei Brandbekämpfungen hingewiesen. Statistiken zeigen nicht nur die Anzahl und Rate von Bränden, sondern auch Todesfälle und Verletzungen im Zusammenhang mit Bränden auf. Insbesondere das Jahr 2018 ermöglichte eine ausführliche Analyse von Daten aus 46 Ländern und 41 Städten. Diese Statistiken verdeutlichen die Wichtigkeit effizienter Brandschutzmaßnahmen und der kontinuierlichen Schulung der Einsatzkräfte, um in kritischen Situationen angemessen reagieren zu können CTIF.

Die Vorfälle, wie der am 2. Juni in Neumünster, machen deutlich, dass die Arbeit der Feuerwehr ständig herausgefordert wird. Die Zusammenarbeit von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr ist in solchen Situationen entscheidend für den Erfolg der Einsätze. Auch wenn in Neumünster die Lage schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte, könnte das Ergebnis bei anderen Bränden durch ähnliche Umstände anders ausfallen.

Fireworld und Bild berichten ebenfalls von dem großen Feuerwehraufgebot und den Umständen des Einsatzes.