Die 149. Jahresvollversammlung der Feuerwehr Ort im Innkreis fand am 5. Jänner 2026 im Wirt z’Ort statt. Diese bedeutende Versammlung wurde von 51 Kameradinnen und Kameraden sowie dem Bezirksfeuerwehrkommandanten OBR Jürgen Hell und Bürgermeister Walter Reinthaler besucht. Neben dem Austausch über vergangene Einsätze wurde auch der verstorbenen Kameraden gedacht.

Im Rahmen der Versammlung wurden verschiedene Tätigkeitsberichte präsentiert, darunter jene von Schriftführer, Kassier, Jugendbetreuerin und Kommandant. Ein wichtiger Teil der Veranstaltung war die Bekanntgabe von Beförderungen, Ehrungen und Auszeichnungen. Peter Deschberger wurde zum Hauptlöschmeister befördert, während Claudia Denk die Feuerwehrverdienstmedaille für 25 Jahre ihrer Mitgliedschaft erhielt. Ebenso wurde Stephan Trausinger für sein langjähriges Engagement beim Umbau eines neuen Mannschaftstransportfahrzeugs ausgezeichnet.

Jahresbilanz 2025

Die Jahresbilanz der Feuerwehr Ort im Innkreis zeigt für das Jahr 2025 insgesamt 122 Mitglieder, die eine beachtliche Zahl von 41 Einsätzen absolvierten. Davon entfielen 34 Einsätze auf technische Hilfeleistungen und 7 auf Brandeinsätze. Darüber hinaus konnten 39 Leistungsabzeichen, davon 37 für die Feuerwehrjugend, vergeben werden. Das Durchschnittsalter der Mitglieder liegt bei 42,6 Jahren. In der Jugendarbeit wurden bemerkenswerte 2.118 Stunden geleistet, während die Gesamtstundenzahl im Feuerwehrdienst 11.491 Stunden betrug.

Überblick zur Feuerwehr in Deutschland

Im weiteren Kontext zeigt eine Analyse der Feuerwehrstruktur in Deutschland, dass es Ende 2022 rund 48.100 Feuerwehren gab, darunter die große Mehrheit Freiwilliger Feuerwehren mit über einer Million Mitgliedern. Diese Feuerwehren sind hinsichtlich ihrer Aufgaben vielfältig: Sie retten, löschen, bergen und schützen. Bei einem Anstieg der Einsatzzahlen auf etwa 229.000 im Jahr 2022 deckten sie eine breite Palette ab, wobei der Schwerpunkt zunehmend auf der technischen Hilfeleistung und der Personennotrettung lag.

Während technische Hilfeleistungen und die Tierrettung häufige Aufgaben darstellen, zeigen die Statistiken, dass 2022 circa 403.000 Fehlalarme gemeldet wurden. Die Situation für aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren hat sich in den letzten Jahren verschärft; etwa die Hälfte der Mitglieder erlebte Bedrohungen und Angriffe, vor allem in Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Berlin.